Schoggi-Bananen-Waffeln

waffel_1Die liebe Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum sucht für das Blog-Event CLIX – “Verrückt nach Waffeln” hosted by zora, Waffelrezept. Nichts leichter als das 🙂

Seit Freitag ist es nun sicher, am 22.8. laufe ich meinen ersten Marathon in Reykjavik. Bis dahin werde ich ganz viele km abspulen und mich auch mental darauf vorbereiten. So ein Marathon hat halt nun mal 42,2 km. Wenn ich am Sonntag von meinem Vor-Frühstücks-Lauf nach Hause komme, dann muss es schnell gehen. Da will ich nicht ewig auf mein Frühstück warten. Neulich hatte ich riesige Lust auf ein Bananenbrot, aber das dauerte zu lange. Also gab es eine Art Bananenbrot in Waffelform. Die sehen nicht nur super aus, sie schmecken auch super!

für 6 Portionen
350 ml Sojamilch
1 Vanilleschote oder etwas gemahlene Vanille
50 ml Mineralwasser, mit Kohlensäure
0,5 sehr reife Banane
250 g helles Dinkelmehl
1 TL Backpulver
1 EL Sojamehl
2 EL Kokosöl
4 EL brauner Rohrohrzucker
Salz
2 EL Kakaopulver
Puderzucker zum Bestäuben

Die Banane mit einer Gabel zu Brei zermatschen. Mit der Sojamilch, dem Mineralwasser und dem Mark der Vanilleschote vermischen.

Das Dinkelmehl mit Backpulver, Sojamehl, einer Prise Salz und dem Rohrohrzucker vermengen.

Das Kokosöl schmelzen lassen. Dann die trockenen mit den feuchten Zutaten vermischen und das Kokosöl unterheben. Nun den Teig halbieren und die eine Hälfte mit Kakaopulver “dunkel” färben.

Das Waffeleisen aufheizen und mit Kokosöl fetten. Je eine Kleckser (aka Esslöffel) hellen und dunklen Teig darauf verteilen. Die Waffeln ca 4 Minuten backen.

Auf einem Gitter die Waffel auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Inspiration: Vegane Vanille-Schokoladen-Waffeln

Blog-Event CLIX - Verrückt nach Waffeln (Einsendeschluss 15. Januar 2020)

synchronbacken: die Neujahrsbrezel

20191230_093449Zuerst einmal wünsche ich allen ein gutes und gesundes 2020! Zeit, auch mal das Jahr 2019 kurz Revue zu passieren. Im Frühjahr war ich in Kenia, wo ich die Wunderläufe von heute und morgen mal beim Training beobachten durfte. Selber sind wir dort natürlich auch gelaufen, aber auf so 2500m ist man da recht schnell außer Puste. Auf dem Weg zum Flughafen in Nairobi sind wir noch in den Nakuro Nationalpark gefahren. Endlich habe ich mal Nashörner, Zebras, Giraffen und natürlich auch ein paar Löwen gesehen. Nach Kenia kam der Heuschnupfen. Für mich war es wieder das Aus für den Halbmarathon in Freiburg. Alle gute Dinge sind drei und so auf ein Neues in 2020. Es folgte der HM in Gelsenkirchen (Vivawest), ein viel zu heißer Sommer, der Kap Arkona Lauf (21,09 km) und als Highlight der SwissCity (Halb-)Marathon in Luzern. Nun trainiere ich für meinen ersten Marathon im 2020. Der in Reykjavik findet direkt nach meinem Geburtstag statt.
Wie man sich vorstellen kann, kam bei der ganzen Lauferei das Bloggen etwas zu kurz.

Nun zur Neujahrbrezel. Letztes Jahr habe ich diese beim Silvesterlauf in Britzingen anstelle einer Medaille bekommen. Dieses Jahr war ich so mutig, wie ein paar andere auch, und habe sie selber gebacken. Vielen Dank an zora und Sandra, die regelmäßig das Synchronbacken organisieren!

Vorteig
100 g Dinkelmehl (630)
100 g Soja- oder Mandelmilch
0,1 g Frischhefe (hat etwa die Größe eines Reiskorns)

Alles vermischen und 20 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.

Mehlkochstück
75 g Soja- oder Mandelmilch
15 g Dinkelmehl (630)

Mindestens 4 Stunden vor dem Ansetzten des Hauptteigs die Zutaten in einem Topf vermischen und auf 65°C erhitzen. Solange rühren bis eine zähflüssige Masse entsteht. In einen verschließbaren Behälter geben und ab damit in den Kühlschrank.

Hauptteig
Vorteig
Mehlkochstück
280 g Dinkelmehl (630)
65 g Soja- oder Mandelmilch
10 g Frischhefe
50 g Eiersatz (ich so: 1 EL Sojamehl vermischt mit 2 EL Wasser)
25 g Zucker
70 g Margarine
5 g Salz
1 El Sojasahne oder ähnliches zum Bestreichen

Alle Zutaten bis auf Zucker und Margarine in eine Rührschüssel geben. Alles zuerst 5 Minuten für auf niedrigster Stufe kneten, dann 10 Minuten auf der nächst höheren Stufe kneten, Margarine und Zucker hinzufügen, weitere 10 Minuten auf der vorherigen Stufe kneten lassen. Der Teig ist leicht fest und sollte so auch sein. Die Schüssel abdecken und den Teig für 60 Minuten gehen lassen. Dann einmal kneten und falten. Dann den Teig abgedeckt noch einmal für 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig zu einer Brezel formen und diese nach Lust und Laune dekorieren. Nun das erste Mal die Brezel mit der Sojasahne bestreichen und für 60 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Brezel noch einmal mit der Sojasahne bestreichen und ab damit in den Ofen. Ich habe sie 10 Minuten bei 200°C und 20 Minuten bei 180°C gebacken. Das Ergebnis war super lecker.

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Falls doch etwas übrig bleiben sollte, dann kann man daraus super leckere French Toasts, arme Ritter oder Fotzelschnitten zubereiten. Dafür vermenge man 3 EL Kichererbsenmehl mit 125 ml Mandelmilch und etwas Zimt. Die Scheiben der Neujahrbrezel in die Mischung tunken und in Kokosöl braten. Dazu passt Apfelmus, Ahornsirup, Sojajoghurt uvm.

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zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Britta von Britta von Backmaedchen 1967
Tina von Küchenmomente
Simone von zimtkringel
Tamara von Cakes, Cookies and more
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Sylvia von Brotwein
Christine von Anna Antonia- Herzensangelegenheiten
Sarah von Kinder, kommt essen!
Volker von volkermampft

Apfel-Zimt Muffins

muffin-104032515 Jahre! Wie die Zeit doch vergeht. Die Liebe Zora feiert mit ihrem Blog Kochtopf.me Blogbirthday. Alles Liebe zum Blog-Geburtstag liebe Zora und auf viele weitere spannende Jahre! Zu diesem Anlass sucht sie “Gebäck zum Afternoon Tea” in Kooperation mit Kennwood.

Gut einen Monat nach meinem Geburtstag wurde wieder gebacken. Mein Gepäck ist inzwischen meistens vegan und ohne weissen Zucker. Süssen tue ich gerne mit Datteln oder Ahornsirup. So kommt das Gebäck minimal gesünder daher 🙂

Für Zora gibt es Apfel-Zimt Muffins, welche mit Datteln und Äpfeln gesüsst sind. Sie schmecken super lecker und sind sogar noch glutenfrei. Keine Sorge, die Chiasamen stören nicht und sind ein toller Ei Ersatz.

Zuerst den Ofen auf 200°C vorheizen und 12 Muffinförmchen gut fetten bzw. mit Papierförmchen auskleiden.

100 g Mandelmehl
100 g Haferflocken (glutenfrei)
75 g Buchweizenmehl
2 EL Pfeilwurzelstärke oder Kartoffelmehl
1,5 TL Backpulver
0,5 TL Natron
1 TL Zimt
1 TL Kardamon
0,5 TL Ingwer
0,5 TL Salz

Alle Zutaten in einen Mixer geben und zerkleinern. Danach alles in eine Rührschüssel geben.

Nun kommen folgende Zutaten in den Mixer:
10 softe Datteln
160 ml Joghurt (Sojajoghurt oder normalen Joghurt)
80 ml Olivenöl
3 EL Chiasamen mit 9 EL Wasser vermengt (oder 3 Eier – L)
80 ml Apfelmus ohne Zucker

Alles gut durchmixen und zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben. Nun einen grossen Apfel reiben und ebenso zu dem Teig geben. Alles gut vermengen.

Die Muffinförmchen zur Hälfte füllen, eine Mulde machen und in diese einen TL Apfelmus geben. Mit dem restlichen Teig bedecken. Einen Apfel in ganz feine Scheiben schneiden und die Muffins damit dekorieren.

Die Muffins für 18-20 Minuten backen. Rausnehmen, für 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Fertig auskühlen lassen.

Blog-Event CLVI - Gebäck zum Afternoon Tea zum 15. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2019)

synchronbacken#35: Aachener Poschweck

IMG_20190407_175431[1224]Was macht man nicht alles, wenn man nicht in Freiburg beim Halbmarathon starten kann. Genau, man bäckt, genauer gesagt, man synchronbäckt.

Zora und Sandra haben auch diese Mal super organisiert, auch wenn das Rezept so seine Tücken hatte, aber Ende gut, alles gut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wurde von meinen Kollegen inhaliert 😉

Für 3 Poschwecken
Vorteig
210 g Mehl Typ 550
3 g Hefe
145 g Wasser
4 g Salz

Alle Zutaten gut vermengen, in eine Schüssel geben, abdecken und dann für 24-48 Std. in den Kühlschrank

125 g Sultaninen mit dem Saft von einer Orange übergiessen, abdecken und auch für 24-48 Stunden in den Kühlschrank. Vor der Weiterverarbeitung ca 1 Stunden in einem Sieb abtropfen lassen.

Hauptteig
Vorteig
marinierte und abgetropfte Sultaninen
290 g Mehl Typ 550
100-150 g Milch (eher weniger reinmachen, da es in den Sultaninen noch genügend Flüssigkeit hat)
30 g Rohrzucker
8 g Hefe
5 g Salz
Mark einer halben Vanilleschote
abgeriebene Schale einer Orange
150 g Butter, gewürfelt und sehr kalt
125 g Mandeln, gehackt
125 g Kandiszucker (es geht auch Würfelzucker)

Alle Zutaten bis auf Butter, Mandeln, Sultaninen und Kandiszucker zuerst für 5 Minuten auf niedrigster Stufe und dann 7-8 Minuten auf nächster höherer Stufe kneten lassen. Es soll ein schön elastischer Teig entstehen.

Die Butterwürfel zugeben und während 2-3 Minuten einarbeiten. Evtl. dauert dies etwas länger, da die Butter sehr kalt ist.

Nun bei niedriger Stufe zuerst Mandel und Sultaninen und dann den Kandiszucker einarbeiten lassen. Falls ihr Würfelzucker verwendet, diesen von Hand einarbeiten.

Den Teig abdecken und für 60 Minuten ruhen lassen.

Den Teig danach in 3 gleichgrosse Stücke teilen und oval formen. Mit einem Backtuch abdecken und für 1,5 Stunden gehen lassen. Nach ca 1 Stunden den Backofen auf 180°C vorheizen.

Den Teig mit einem verquirlten Ei bestreichen, dreimal einschneiden und dann ab damit in den Ofen für 30-35 Minuten.

Auf einem Rost abkühlen lassen und geniessen.

Inspiration: Plötzblog – Aachener Poschweck

hier sind die Rezepte der Mitbäckerinnen:
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
Véronique von Typisch Französisch!
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Sonja von Cookie und Co
Caroline von Linal’s Backhimmel
Petra von gf Natürlich
Tina von Küchenmomente
Simone von zimtkringel
Petra von Obers trifft Sahne
Conny von Mein wunderbares Chaos
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Tamara von Cakes, Cookies and more
Volker von Volkermampft
Sonja von Soni – cookingwithlove

Salat to go – wir retten was zu retten ist

wir_retten_was_zu_retten_istMorgens um kurz nach 6 am Bahnhof. Die Leute stürmen in die Geschäfte und kaufen sich alles was es so “to go” gibt. Also Sandwiches, Salate, Fertiggerichte für die Mikrowelle usw.. Wenn ihr mal etwas Zeit beim Umsteigen habt, gönnt euch diesen Anblick. Ich habe mal geschaut, was da so alles in diesen tollen “to go” Gerichten ist. Gesund ist sicherlich anders, aber es geht schnell. Einfach kaufen, bei der Arbeit auspacken, evtl. schnell in die Mikrowelle stellen und schon ist es fertig. Der moderne Mensch hat wohl keine Zeit mehr.

Ich selber gönne mir einen Teil vom Sonntag für das Vorbereiten von meinen Salaten oder Mittagessen, welche ich in die Arbeit mitnehme. So habe ich immer etwas dabei, was mir gut tut. Ehrlich gesagt, viel Zeit brauche ich nicht dafür, einfach nur ein paar gute Ideen, die ich in allen möglichen Kochbücher finde. Für den Transport habe ich eine kleine Kühltasche und einen Kühlakku. So bleibt alles auch in überhitzen Zügen schön kühl.

So sind wir bei dem Thema der derzeitigen Rettungsaktion, Essen zum Mitnehmen. Von mir gibt es zwei Arten von Geflügelsalat für eine Person. Zeit zum Vorbereiten: so ca 25 Minuten.

Geflügelsalat mit Rucola und Johannisbeeren
200 g Hähnchenfilet
2 Handvoll Rucola (ca 40 g)
100 Johannisbeeren

Dressing
1/4 TL Senf
1/2 TL Honig
1/2 TL Apfelessig
1,5 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Das Hähnchenfilet für gut 15 Minuten in leicht kochender Geflügelbrühe garen. Das Fleisch aus dem Topf nehmen, die Brühe trinken und das Fleisch mit 2 Gabeln in mundgerechte Stücke zupfen. So a al pulled pork. In eine, für den Transport geeigneten, Schüssel geben und auskühlen lassen. Johannisbeeren und Rucola dazugeben.

Die Zutaten für das Dressing vermengen und in eine kleine Dose/Glas geben.

Vor dem Essen den Salat mit dem Dressing vermischen und geniessen.

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Geflügelsalat mit Avocado und Banane
200 g Hähnchenfilet
1/2 grosse oder 1 kleine Avocado
1 EL Apfelessig
Saft einer halben Limette
1 Banane
Koriander oder Petersilie

Das Hähnchenfilet wie oben beschrieben garen und in kleine Stücke zupfen. Wieder in eine Schüssel geben und auskühlen lassen. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen. Sofort mit dem Limettensaft und dem Essig vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Unter das Hähnchenfleisch vermischen und durchziehen lassen.

Den Koriander bzw. die Petersilie fein schneiden und auf den Salat geben. Bis zum Essen kalt stellen.

Kurz vor dem Genuss die Banane schälen und in Scheiben schneiden. Unter den Salat geben und geniessen.

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(die Nudeln in dem Bild sind in einer Suppe gelandet)

Hier sind die Beiträge der Mitretter

Anna Antonia – Quiche mit Reh und Meerrettich
auchwas – Tartelettes mit Kaki und Blauschimmelkäse
Brigittas Kulinarium – Chioggia-Rübensalat mit Feta to go
Brittas Kochbuch – Chicken Teriyaki Sub
Brotwein – Club Sandwich Varianten – Huhn, vegetarisch, Avocado, Thunfisch
Cakes Cookies an more – Focaccia mit Frischkäse und Rohschinken
CorumBlog 2.0 – Sonnengelber Reissalat zum Mitnehmen
Das Mädel vom Land – Jausenhasen
evchenkocht – Bulgur-Salat mit Hackbällchen
Fliederbaum – Veganes Essen zum Mitnehmen aus Mandelmilchproduktion
genial-lecker – Asiatischen Steckrübensuppe
Katha kocht! – Karotten-Selleriesalat mit Rosinen
Kleines Kuliversum – Wintersalat mit Honig-Senf Dressing aus dem Glas
Madam Rote Rübe – Schoko-Chiapudding mit Cashew-Mandelcreme und Birne – Leckeres zum Mitnehmen
Pane-Bistecca – Chaeschuechli
Unser Meating – Eier-Geflügelsalat to go
Turbohausfrau – Müsli to go

Kladdkaka

herbst-9475Bei Kochtopf.me richtet Tina von Küchenmomente ihr Blogevent mit dem Titel “typisch Schweden – Schlemmen wie die Schweden” aus. Mein erster Gedanke waren Zimtschnecken. Allerdings gibt es hier schon massig Rezepte davon. Also musste was anderes her. Wie es der Zufall will, sehe ich in einem neuem Backbuch das Rezept von Kladdkaka. Da ich schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gebacken habe, habe ich mal wieder den Ofen für dieses Event angeheizt.

für eine 18-20 cm Springform
125 g Butter
125 g Zartbitterschokolade 92-99%ige
50 ml Cold Brew Coffee oder Espresso
2 Eier (Grössse M)
Vanilleschote – Mark von einer halben
1 Prise Salz
40-50 g Erythrit oder richtigen Zucker

Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen.

Butter und Schokolade in eine hitzefesten Schüssel geben und über einem Wasserbad schmelzen. Am Schluss den Kaffee oder Espresso dazugeben.

Die Eier mit Erythrit, Vanillemark und Salz schaumig schlagen bis eine weisse fluffige Masse entstanden ist. Die Schokoladenmasse langsam unterheben. Den Teig in die Springform geben und glatt streichen.

Ab damit in den Ofen und für 40 Minuten backen. Danach auf einem Rost abkühlen lassen, aus der Form lösen und lauwarm geniessen. Gerne mit Schlagsahne oder Coconut-Joghurt und Beeren.

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Ideales Soulfood an einem kalten Tag 😉

Inspiration: Low Carb Backen von Holla die Kochfee – Seite 20

Blog-Event CXLIX - Typisch Schweden (Einsendeschluss 15. Februar 2019)

der erste Halbmarathon

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Dieser Beitrag enthält sicherlich Werbung und/oder Verlinkungen. Das mache ich ganz freiwillig. Auch ohne Entgelt. 

Vor genau einem Jahr habe ich mich für die 10 km im Rahmen vom Freiburg Marathon angemeldet. Irgendwann war klar, dass ich auch mal mit dem Laufen beginnen sollte. Das tat ich dann Ende Januar diesen Jahres. Seitdem bin ich von einem leichten Laufvirus befallen.

Trotz eines Rückschlags (NotOP 3 Tage vor dem 10 km Lauf in Freiburg) habe ich nie ans Aufhören gedacht. Nach den 3 Wochen “Zwangspause” lief ich die Strecke von Steinen nach Lörrach im Rahmen vom “Wiesentäler Wasserlauf“. Gefolgt von den 5 km beim “Basler Frauenlauf“. Dann kam der erste Lauf über 10 km in Winterthur im Rahmen vom Marathon. Munter ging es weiter mit dem “Berner Frauenlauf“. Auch da wieder die 10 km. Als Startläuferin vom Team “SOLAUF” war ich beim “SOLA Basel” dabei. Irgendwann bin ich dann mal etwas übermüdet in Basel beim “wake up and run” gewesen.

Danach habe ich erst mal etwas langsamer gemacht. Mich mit Puls und Herzfrequenzzonen beschäftigt. Bei Polar kann man recht schön Trainingspläne auf seine Uhr laden. Das habe ich getan. Ziel war der “SwissCity Marathon” in Luzern. Okay, erst einmal nur der halbe. Den Sommer durch lief ich fast regelmässig nach Plan. Nebst 3 eher gemütlichen Läufen stand am Mittwoch immer ein Intervall auf dem Plan. Das lief echt super. Man merkt, dass man auch gemütlich langsam schneller wird.

Leider spielt das Leben nicht immer so mit, wie man es gerne hätte. Während meiner Ferien in Südfrankreich kam ein Anruf, dass ich nach Hause kommen sollte. Eine geliebte Person hat leider den Kampf gegen den Krebs verloren gehabt. Trotz des Schicksalsschlag bin ich weiter gelaufen. Das hat mir in dieser Zeit sehr geholfen.

Dann war er da, der 28.10.. Trotz nasskalter 3°C hatte ich einfach nur Lust auf diesen Lauf! Nach 3 Scheiben Hefezopf mit Butter und Honig ging es nicht zu warm angezogen zum Verkehrshaus. Dort war richtig was los. Ich liebe ja diese Stimmung vor so einem Lauf. Manche machen sich verrückt, andere sind in sich gekehrt. Ich bin eher in mich gekehrt, da alles andere eh nichts bringt.

Um 9:30 ging es nach 2 Boxenstopps los. Die ersten 5 km waren von der Strecke her sehr schön, aber mehr auch nicht. Es ging entlang der Luxushotel Meile zum KKL und dann bogen wir ab in Richtung Horwer Halbinsel. Nach den 5 km war ich warmgelaufen.

Nun kam die Zeit, wo ich den Lauf einfach nur noch genossen habe. Berg hoch, Berg runter usw. Wie herrlich! Jede Steigung ging es gemütlich hoch und dann etwas schneller runter. Obwohl?! Da stand ein Schild, dass man langsam runter laufen soll. Ich? Das dürfen die anderen, ich bin da munter runtergerast. Habe das ja jede Woche brav und artig daheim trainiert.

Kurz vor km 10 haben ein paar Leute eine Party gefeiert. Nebst Bier lief der Song “it’s the final Countdown”. Hallo?! Immerhin hat die Musik gut getan. Leicht beflügelt ging es am Vierwaldstätter See entlang nach Horw. Dann kam der Startbereich für die 10 km Läufer. Da war eine riesig Uhr, welche 11:03:00 angezeigt hat. Diese Anzeige hat mich dann für die nächsten Kilometer beschäftigt. Ich musste überlegen, was für eine Zeit mir da genau angezeigt wird. Die normale Uhrzeit kam mir natürlich nicht sofort in den Sinn. Entlang von Schrebergärten ging es zum Fussballstadion. Da durften wir dann auch durchlaufen. Auf einem riesigen Bildschirm habe ich mich dann auch entdeckt. Macht einen ja schon irgendwie stolz. Schick in schwarz – orange – blau gekleidet. Danach kam das Schild, dass jetzt 15 km hinter einem liegen. Yeah!

Das 15 km Schild war für mich auch das Signal für den Gelchip Joker. Gelchip ausgepackt, halbiert und ab damit in die Backen. Es grüsst das rennende Murmeltier auf Nahrungssuche. Nahrung habe ich keine gesucht, aber den berühmten “Mann mit dem Hammer”. Entlang der Bahngleise ging es zurück zum KKL. Die Strecke durch das KKL war der Hammer! Roter Teppich, Zuschauer ohne Ende, ausgestreckte Hände zum Abklatschen und ein cooles Lichtspiel. Irgendwie bin ich da nur durchgeflogen. Am Bahnhof ein kurzer Blick auf die Bahnhofsuhr. 11:50 Uhr. Haben wir wirklich erst 11:50? Sicher? Entlang der Reuss ging es durch die Altstadt und dann noch einmal an den Luxushotels vorbei zum Verkehrshaus. Da war dann nach 21.09 km das Ziel. Wieder mit rotem Teppich und ich mit einem extra breitem Grinsen im Gesicht. Finish! Yes, I did it! Nach 2 Stunden und 36 Minuten war ich nur noch überglücklich. Den “Mann mit dem Hammer” hatte ich nicht getroffen. Der war wohl irgendwo anders unterwegs.

Da man nach so einem Lauf noch gemütlich auslaufen soll, habe ich für UNICEF noch die Extramile gemacht. 500 m waren noch machbar, wenn auch eher langsam. Danach gab es erst mal etwas in den Bauch. Zuerst Bananen und dann das wohlverdiente Läuferbier.

Mein Fazit: immer wieder 🙂

Da ich nun Gefallen an längeren Läufen gefunden habe, will ich nächstes Jahr den HM in Freiburg und in Gelsenkirchen laufen. Daneben will ich mich auf das grosse Ziel “run the Skyline” in Frankfurt vorbereiten. Ja, da will ich mal die 42 km ausprobieren und hoffe, dass der “Mann mit dem Hammer” auch dann wieder anderweitig beschäftigt ist 🙂

Tausend Dank an alle, die mich immer unterstützt und beraten haben. Das sind unter anderem Christoph und Thomas von CitySport Lörrach und Quentin von der Sportmüller Laufgruppe.