synchronbacken#15: Weiche Zimtschnecken nach King Arthur

the resultAlle Monate findet das Synchronbacken, welches von Zora und Sandra organisiert wird, statt. Dieses Mal bin ich auch wieder dabei. Hauptsächlich, weil ich Zimtschnecken über alles liebe und das Wetter draussen grauenhaft ist 😉

Etwas Geduld braucht man für diese fluffigen Teilchen, aber das lohnt sich. Mein Ergebnis ist echt gut geworden. Das Rezept habe ich leicht abgeändert. So ohne Butter lässt sich das nicht so gut aufrollen, da der Zimtzucker rausrieselt.

Rezept reicht für: 24 Zimtschnecken
ZUTATEN
Tangzhong
● 70 g Wasser
● 70 g Vollmilch
● 30 g Weizenmehl Type 550

Teig
● 500 g Weizenmehl Type 550
● 20 g Milchpulver
● 1 3/4 TL Salz
● 1/2 EL Trockenhefe oder 10g Frischhefe
● 170 g Milch, lauwarm
● 2 Eier (L)
● 85 g Butter, geschmolzene

Füllung
● 140 g brauner Zucker
● 2-3 TL gemahlener Zimt
● 75 g geschmolzene Butter

Icing (optional)
● 115 g Puderzucker
● 1 Prise Salz
● 15 g Butter, geschmolzene
● 1⁄2 TL Vanilleextrakt
● 1 EL Vollmilch (soviel dass ein streichfähiges Frosting entsteht)

ZUBEREITUNG
Alle Zutaten für den Tangzhong in einem kleinen Topf mit einem Schwingbesen klumpenfrei vermischen. Den Topf auf den Herd setzen und bei mittlerer Hitze solang rühren bis die Masse sich vom Topfboden löst , breiartig wird und eine milchig-graue bis glasige Farbe bekommt. In die Teigschüssel umfüllen und etwas auskühlen lassen.

Restliche Zutaten für den Teig zum Tangzhong geben. Mit der Küchenmaschine zuerst 4 Minuten auf Stufe 1 und dann 6 Minuten auf Stufe 2 kneten. So dass ein glatter elastischer etwas klebriger Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer abgedeckten Schüssel 20 Minuten gehen lassen. Dann kommt er über Nacht in den Kühlschrank. Das Volumen muss sich dabei etwas vergrößern, aber nicht unbedingt verdoppeln. Am nächsten Morgen den Teig eine gute Stunden auf Raumtemperatur bringen.

Für die Füllung Zucker und Zimt gut vermischen.

Teig halbieren. Aus beiden Teilen vorsichtig zwei gleich grosse Rechtecke formen und beide nacheinander auf 48×20 cm auswallen.

Die Rechtecke mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Zimtzucker auf beide Rechtecke verteilen und von der langen Seite aufrollen. Naht nach unten und aus jeder Rolle 12 also insgesamt 24 Zimtschnecken von 4 cm Breite schneiden.

Eine ca 23×33 cm große Form (meine war etwas kleiner und es hat auch gereicht) gut ausbuttern und die Zimtschnecken darin verteilen, dabei etwas Abstand zwischen den Schnecken lassen. Die Form zudecken und 45-60 Minuten gehen lassen.

Cinnamonrolls

Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Zimtschnecken 20-25 Minuten backen. Lieber weniger lang als zu lange backen. Kerntemperatur sollte 86° C sein.

Während die Zimtschnecken backen, alle Zutaten für das Icing vermischen. Nur soviel Milch oder Sahne zugeben bis eine dicke streichfähige Masse entsteht. Das Icing sollte ziemlich steif sein und die Konsistenz von weichem Frischkäse haben.

Die Zimtschnecken aus dem Ofen nehmen und auf ein Gitter stürzen. Icing auf den Schnecken verteilen, dabei läuft es zwischen die Schnecken. Mmmh!

Die Zimtschnecken noch lauwarm servieren. Die Schnecken lassen sich für ein paar Tage bei Raumtemperatur lagern oder für 1 Monat einfrieren.

synchronbacken #15

Hier sind die Beiträge der anderen Synchronbäckerinnen:
● zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
● Sandra von From-Snuggs-Kitchen
● Ilka von Die Welt der kleinen Dinge
● Doreen von kochen-und-backen-im-wohnmobil.de
● Annkathrin von Kochblog Action
● Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
● Kathrin N. von Kathrins Home
● Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
● Katrin von Summsis Hobbyküche
● Sandra von morelivingpure
● Anna von teigliebe
● Heidi von Esst Mehr Kuchen
● Isabelle von Isa’s Kitchen
● Lisa von BrotKrumenGestoeber

Germknödel

GermknödelWeiter geht es mit dem Blog-Event  “Restlos glücklich – Rezepte Duos” von Carla von Herbs & Chocolate hosted by kochtopf.me. Ich hatte insgesamt 300 g gemahlenen Mohn gekauft. Nun lagen da noch 50 g schüchtern in der Tüte. Ebenso hatte ich noch etwas Powidl im Marmeladenglas. So blätterte ich weiter in meinem Liebelingskochbuch. Dort kommt nach dem Mohnzopf gleich der Germknödel. So kam es, dass es diese noch gab und sowohl Powidl, wie auch der Mohn danach alle war. Ach ja, der Würfel Hefe war ebenso aufgebraucht.

für 8 Germknödel

25 g Butter, zimmerwarm
125 ml Milch
3 Eigelb
1 Prise Salz
1 TL Bourbon-Vanillezucker
35 g Puderzucker
Schale von 1/2 Zitrone (fein gerieben)
21 g Hefe, frisch
250 g Mehl
250 g Powidl
150 g Butter
50 g gemahlener Mohn
50 g Puderzucker

Butter, Eigelbe, Salz, Vanillezucker, Puderzucker, Zitroneschale, Hefe und Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Etwas Milch dazugeben und zuerst 5 Minuten auf der ersten Stufe kneten. Dabei immer mehr Milch hinzufügen bis der Teig schön weich ist. Weitere 4-5 Minuten auf der zweiten Stufe kneten. Den Teig in 8 gleichgrosse Stücke teilen und diese rund wirken. Die Kugeln mit einem Tuch abdecken und eine gute halbe Stunde gehen lassen.

Die Kugeln nun flach drücken. 2 TL Powidl in die Mitte geben und die Teigränder über der Füllung gut verschliessen. Mit dem Verschluss nach unten auf ein Blech setzten. Wieder mit einem Tuch abdecken und noch etwas gehen lassen.

Einen grossen Topf mit einem Dämpfeinsatz bestücken und 2 cm Wasser reingeben. In den Dampfeinsatz ein passendes Backpapier legen. Mit etwas Butter bepinseln. Die Teiglinge in den Dämpfeinsatz setzten und mit dem Deckel zudecken. Die Germknödel bei kleiner bis mittlerer Hitze 10-12 Minuten dämpfen.

Die Butter schmelzen. Den Mohn in einer Pfanne ohne Fett rösten und mit dem Puderzucker vermischen.

Den Germknödel in einen tiefen Teller geben, mit dem Mohn-Zucker-Gemisch bestreuen und flüssige Butter rübergeben. Man nimmt den ersten Bissen und fühlt sich gleich in die Berge versetzt.

Inspiration: “Jahreszeiten Kochschule Winter” von Katharina Seiser und Richard Rauch.

Blog-Event CXXVII - Restlos gluecklich -Rezepte-Duos (Einsendeschluss 15. Februar 2017)

Mohnzopf

MohnzopfIch koche und backe mich weiter durch das wunderbare Kochbuch “Die Jahrezeiten Kochschule – Winter”. Ich sollte allerdings mal langsam machen, ansonsten habe ich nächsten Winter keine Rezepte mehr zum Ausprobieren 😉

Mit Mohn und Powidl bin ich gross geworden. Beides mag ich über alles. Powidl mache ich selber. Den Mohn kaufe ich gemahlt im Bioladen. Da geht das Dilemma schon los. Wo bekommt man genau die benötigte Menge her? So plante ich ein mohnlastiges Wochenende. Einmal wurde gebacken und dann gedämpft. Vom Powidl blieb so auch nichts übrig. So entstanden zwei perfekte Beiträge für das Blog-Event “Restlos glücklich – Rezepte Duos” von Carla von Herbs & Chocolate hosted by kochtopf.me.

für 1 Mohnzopf

Teig
35 g Butter, zimmerwarm
120 ml Milch
1 Eigelb
40 g Zucker
1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
1 Prise Kardamom, gemahlen
21 g Hefe, frisch
230 g Mehl (Typ 405)
1 Prise Salz

Eigelb, Salz, Zucker, Muskatnuss, Kardamom, Hefe und die Milch in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Gut vermischen. Butter und Mehl dazugeben. 5 Minuten auf Stufe 1-2 kneten lassen. Der Teig sollte sich vom Rand lösen.

Den Teig für 1 Stunde gehen lassen.

Mohnfüllung
200 ml Milch
60 g Zucker
1 EL Bourbon-Vanillezucker
1 EL Honig
250 g gemahlener Mohn
2 EL brauner Rum
4 EL Powidl (Pflaumenmus)
1 Prise Salz

3 EL Marillenmarmelade

Milch, Zucker, Vanillezucker, Salz und Honig aufkochen. Mohn nach und nach einrühren und 15 Minuten quellen lassen. Ausgekühlt mit Powidl und Rum vermengen.

Den Teig ca 0,5 cm dick ausrollen. Es sollte so in etwa ein Rechteck entstehen. Die Mohnmasse darauf gleichmässig verteilen. Von der Längsseite ganz eng zu einer langen Rolle aufrollen. Mit einem grossen und langem Messer der Länge nach halbieren. Die zwei Stränge zu einem Zopf drehen. Abgedeckt für weitere 20 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 160°C vorheizen. Den Zopf für ca 35 Minuten goldbraun backen.

Die Marillenmarmelade passieren und erhitzen. Den heissen Zopf damit bestreichen.

Mohnzopf

Den Zopf kann man natürlich auch in einer gut gebutterten Kastenform backen. Diese sollte ca 35 cm lang sein.

Inspiration: “Jahrezeiten Kochschule Winter” von Kathrina Seiser und Richard Rauch.

Blog-Event CXXVII - Restlos gluecklich -Rezepte-Duos (Einsendeschluss 15. Februar 2017)

Gugelhupf

GugelhupfDer Bread Baking Day verabschiedet sich nach 86 Events mit dem letzten in den Event Ruhestand. Ich habe recht gerne für diese Events gebacken und sogar einmal eines selber gehosted. Vielen Dank liebe Zora für dieses tolle Event!

Nun zum letzten BBD Event, welches das Thema “Gugelhupf” hat. Ein Heimspiel für mich, da ich direkt neben dem Elsass wohne, wo es einfach die besten Gugelhupfs gibt. Ein Gugelhupf muss schön luftig und trotzdem saftig sein. Er darf auch nicht zu süss sein, so dass man ihn wunderbar zum Frühstück mit Marmelade oder Honig geniessen kann. Ihr denkt euch, dass das nicht geht? Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass das wohl geht, aber erst gestern ist mir so einer gelungen. Bei einem Gugelhupf darf man nicht hetzen. Ein Gugelhupf braucht viel Zeit, Geduld und Liebe. Nur so wird er was.

Zutaten für den Teig (für eine grosse Gugelhupfform):
100 g + 400 g Weizenmehl
60 g Puderzucker
2 dl lauwarme Milch
180 g zimmerwarme Butter
25 g frische Hefe
2 Eier à 70 g oder 3 kleine Eier à 50 g)
10 g Salz
100 g Rosinen
3 EL Kirschwasser
3 EL Wasser
Mandelblättchen oder Mandeln

Am Vorabend die Rosinen in der Kirschwasser-Wasser Mischung baden, abdecken und so übernachten lassen. Gleichzeitig mit der Zeitplanung beginnen. Der Teig muss insgesamt 6 Stunden gehen (mit Unterbrechungen).

Die Hefe mit der Milch in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und gut verrühren bis die Hefe aufgelöst ist. 100 g Mehl dazusieben (wirklich machen, da es sonst Klümpchen gibt) und vermischen. Die weiteren 400 g Mehl darübersieben. Abdecken und für 20 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Nun Puderzucker, Salz und Eier dazu geben. Auf der ersten Stufe für 1 Minuten kneten, dann auf die zweite Stufe schalten und für weitere 5 Minuten kneten lassen. Der Teig glänzt wunderbar. Nun die Butter dazugeben. Den Teig kneten bis die Butter untergearbeitet ist. Zum Schluss kommen noch die abgetropften Rosinen dazu. Kneten lassen bis diese sich gut im Teig verteilt haben. Den Teig zu einer Kugel formen und in der leicht bemehlten Schüssel abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.

Es folgt einmal Strecken und Falten. Ganz vorsichtig, damit ja keine Luftbläschen rausgehen und weitere reinkommen. Nun den Teig wieder in die Schüssel geben, abdecken und weiter zwei Stunden gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Gugelhupf Form zweimal mit flüssiger Butter ausbuttern. Die Mandelblättchen im unteren Bereich verteilen. Die Form kalt stellen.

Der Teig wird nun zu einer Kugel geformt und bekommt in der Mitte ein Loch. So kommt er in die Form, wird abgedeckt und darf weitere 2 Stunden gehen.

Gegen Ende der letzten Gärung den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Gugelhupf in den Ofen stellen, die Temperatur auf 180°C reduzieren und den Gugelhupf für 45 Minuten backen. Da meiner in der Form noch etwas hell war, habe ich ihn auf eine Backpapier gestürzt und weiter 5 Minuten bei 200°C Oberhitze gebacken. So war er rundum schön braun.

Den Gugelhupf auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Er ist echt perfekt geworden und hat super zum Frühstück gepasst.

Gugelhupf

Inspiration: Myriam und die Meisterbäcker bei Christine Ferber im Elsass.

Randen-Baguette

Randen-BaguetteVor ca 2 Wochen wurde das Kochbuch “Dinkelreis & Pfefferchirsi” im Hafen von Basel vorgestellt. Ein tolles Event, an das ich gerne zurückdenke. Das Kochbuch dreht sich um die kulinarische Vielfalt beider Basel. Es hat Portaits toller Produzenten und natürlich wunderbare Rezepte drinnen. Viele Köche und Bäcker aus der Region haben ihre Lieblingsrezepte für das Buch herausgerückt. Ein Rezept hatte es mir besonders angetan, ein Rezept für das Randen-Baguette von der Bäckerei KULT.

Extra für den World Bread Day 2016 habe ich das Baguette nachgebacken. Es ist geschmacklich, wie auch farblich, eine Wucht! Leicht süsslich durch die Randen, womit es perfekt zu Käse passt.

für 3 grosse Baguettes

1 kg Mehl Typ550
430 ml Wasser
10 g Hefe
100 g gekochte und pürierte Randen
100 g gekochte und fein gewürfelte Randen
25 g Salz

Die Hefe in etwas Wasser auflösen. Mehl, Hefe, pürierte Randen und Randenwürfeli in eine grosse Rührschüssel geben. Etwas Wasser hinzugeben (noch nicht alles). Zuerst für 4 Minuten auf niedrigster Stufe den Teig kneten lassen. Das Salz hinzugeben und auf 2ter Stufe den Teig für weitere 6 Minuten kneten lassen. Dabei nach und nach Wasser hinzugeben. Es sollte am Schluss ein weicher, elastischer Teig entstanden sein. Bei Bedarf noch etwas mehr Wasser hinzugeben. Den Teig abdecken und für 1 Stunde ruhen lassen, dabei alle 20 Minuten den Teig einmal strecken und falten. So kommt viel Luft rein, was ein Baguette braucht.

Nach der Stunde den Teig dreiteilen. Aus jedem Teil ein Kugel formen. Diese 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Nun aus der Kugel lange Baguettestangen formen. Diese mit der Naht nach oben auf ein bemehltes Backtuch geben. Immer etwas Tuch zwischen den Baguette haben. Zudecken und 45 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 250°C vorheizen. Die Baguettes wenden und mehrmals schräg einschneiden. Die Brote auf das heisse Blech geben, etwas Wasser in den Backofen schütten und die Baguettes für 30 Minuten backen. Die Baguettes sind fertig, wenn sie beim Klopfen auf die Unterseite richtig hohl klingen.

Die Baguettes auf einem Gitter auskühlen lassen und geniessen.

Inspiration: “Randen-Baguette” aus dem Buch “Dinkelreis & Pfefferchirsi” Seite 178

peanutbutter chocolate muffins

peanutbutter chocolate muffinsEs ist Sonntag, draussen ist es grau in grau – mal mit, mal ohne Regen. So ein perfekter Sonntag zum Bloggen. Nebenbei köcheln meine Rouladen, im Backofen ist ein grosser Topf mit Zwetschgen, aus denen mal Powidl werden soll.

Dann feiert die liebe Zorra ihren 12ten Bloggeburtstag und wünscht sich “Muffins zum zwölften“. So kam es, dass ich seit Jahren mal wieder Muffins gebacken habe. Mir und allen at work haben sie super gut geschmeckt.

für 12 Muffins
trockene Zutaten
90 g Vollkornmehl
100 g Mehl Typ 405
1,5 TL Backpulver
0,5 TL Natron
75 g Schoggistücke

nasse Zutaten
1 Ei
120 g Zucker
60 ml Pflanzenöl (neutrales)
130 g Erdnussbutter (bei mir die crunchy one)
240 g Buttermilch

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Muffinblechvertiefungen mit Papierförmchen auslegen.

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Dann die nassen Zutaten in eine grosse Schüssel geben und alles gut verrühren. Nach und nach die trockenen Zutaten zu den nassen geben und verrühren bis alles feucht ist.

Den Teig auf die Förmchen verteilen und die Muffins für 20 bis 25 Minuten backen.

Etwas auskühlen lassen, einen Espresso zubereiten und die Muffins geniessen. Perfektes Soulfood bei dem derzeitigem Wetter.

peanutbutter chocolate muffins

Inspiration: “Jutta’s Muffins” von Jutta Renz Seite 63

Geburtstags-Blog-Event CXXIV - Muffins (Einsendeschluss 15. Oktober 2016 - Icons made by Freepik from www.flaticon.com)

Zwetschkenfleck

ZwetschkenfleckIch hatte schon Angst, dass es dieses Jahr kaum brauchbare Zwetschgen gibt. Der Frühling war nun ja und der Sommer mal kalt mal heiss. Trotzdem gibt es hier schon die ersten richtig süssen Zwetschgen. Die ersten 2 Kilo sind pur im Bauch gelandet. Am Samstag habe ich noch welche auf dem Markt gekauft. Am Sonntag lagen sie immer noch in der Küche. So kam es, dass ich das Buch “Österreich vegetarisch” genommen habe und über die Zwetschkenfleck gestolpert bin. Alle Zutaten waren vorhanden und so ging es los mit dem Backen.

Dies passt natürlich perfekt zum Blogevent “CXXII – Steinobst” von Christina von theapricotlady.com hosted by the only and only zora. Eigentlich hätte ich gerne was herzhaftes dafür gemacht, aber irgendwie solte es nicht sein.

für 1 Fleck
ca 60 ml Milch, zimmerwarm
10 g Hefe, frisch
125 g Mehl Typ 405
30 g weisser Rohrzucker
1 Eigelb
40 g Butter, weich
1/2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz

ca 500 g Zwetschgen
1 EL weisser Rohrzucker mit 1 TL Zimt vermengt

Mehl, Rohrzucker, Eigelb, Butter, Vanillezucker, Hefe und die Hälfte der Milch in eine Rührschüssel geben. Knethaken einsetzten und die Küchenmaschine auf die niedrigste Stufe einstellen. Die restliche Milch nach und nach zugeben. Es soll ein weicher elastischer Teig entstehen. Den Teig auf dieser Stufe ca. 6 Minuten kneten lassen. Das hat sowas entspannendes. Den Teig zu einer Kugel formen, leicht bemehlen und für 45 Minuten gehen lassen.

Den Ofen in der Zwischenzeit auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Bei einem MANZ Backofen, die Oberhitze auf 180°C und die Unterhitze auf 160°C einstellen.

Den Teig nun 1/2 cm dick ausrollen und auf ein Backpapaier belegtes Blech geben. Die Zwetschgen halbieren, entsteinen und den Teig damit belegen.

Zwetschkenfleck

Den Fleck für 15 Minuten backen, mit Zimt-Zucker bestreuen und für weitere 10-15 Minuten backen.

Etwas abkühlen lassen, schnell zur Eisdiele in der Nachbarschaft rennen und ein Fior di Latte Gelato mit Schlagsahne holen. Den Fleck halbieren und das Gelato mit Schlagsahne darauf verteilen. Espressomaschine anstellen und einen doppleten Espresso rauslassen. So hat man ein perfektes Zvieri.

Inspiration: Buch “Österreich vegetarisch” von Katharina Seiser und Meinrad Neunkirchner vom Brandstätter Verlag.

Blog-Event CXXII - Steinobst (Einsendeschluss 15. August 2016)