Radieschen-Salat mit Kürbiskernen und Cranberries

Radieschenblatt-SalatNach zwei etwas kühleren, aber wunderschönen Wochen Island bin ich wieder daheim in der Wärme. Während meiner Abwesenheit hat sich auch einiges auf Balkonien getan. Ich staunte nicht schlecht, als ich meine Radieschen gesehen habe. Sind die gewachsen! Nachdem ich auch wieder auf den Balkon kam (Frau musste natürlich kurz vor dem Abflug die Kurbel vom Rollladen schrotten), konnte ich nun auch ernten.

Für den Beitrag für das Blogevent CXX “Genuss des Frühlings” von Zorra von kochtopf.me und Jeanette von Cuisine Violette verwende ich alles vom Radieschen. Also das Radieschen und das Radieschengrün. Dies wird gerne weggeworfen, was eigentlich sehr schade ist. Wichtig ist nur, dass die Radieschen von einem Demeter – oder Biohof bzw. aus dem eigenen Garten sind.

So, nun geht es los mit dem Rezept, welches für 4 Personen als Vorspeise oder 2 Personen als Hauptgericht reicht.

600 g Radieschen mit Grün
6 EL Kürbiskerne
6 TL Rohrzucker
6 EL getrocknete Cranberries

3 EL Kürbiskernöl
4 EL Apfelessig
2 TL grobkörniger Senf
Salz

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Den Zucker dazugeben und warten bis dieser schmilzt. Das bitte ganz, ganz vorsichtig machen, da verbrannter Zucker kein geschmackliches Highlight ist. Sobald der Zucker geschmolzen ist alles gut umrühren. Die Kürbiskerne zum Abkühlen auf ein Backpapier geben.

So, nun werden zuerst die Radieschen von ihrem Grün befreit. Die schönsten Blätter beiseitelegen. Die Radieschen vierteln oder achteln, je nach Grösse.

Nun die Radieschenblätter auf einen Teller legen, darauf kommen die Radieschenstücke, die karamellisierten Kürbiskerne und zum Schluss die Cranberries.

Radieschenblatt-Salat

Für die Salatsauce die restlichen Zutaten vermengen und gut abschmecken. Diese über den Salat geben.

Nun nimmt man ein Stück Brot und geniesst diesen absolut leckeren Salat.

Radieschenblatt-Salat

Inspiration: Radieschenblatt-Salat mit karamellisierten Kürbiskeren auf dem Buch “Leaf to Root” vom AT-Verlag

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

synchronbacken#15: Weiche Zimtschnecken nach King Arthur

the resultAlle Monate findet das Synchronbacken, welches von Zora und Sandra organisiert wird, statt. Dieses Mal bin ich auch wieder dabei. Hauptsächlich, weil ich Zimtschnecken über alles liebe und das Wetter draussen grauenhaft ist 😉

Etwas Geduld braucht man für diese fluffigen Teilchen, aber das lohnt sich. Mein Ergebnis ist echt gut geworden. Das Rezept habe ich leicht abgeändert. So ohne Butter lässt sich das nicht so gut aufrollen, da der Zimtzucker rausrieselt.

Rezept reicht für: 24 Zimtschnecken
ZUTATEN
Tangzhong
● 70 g Wasser
● 70 g Vollmilch
● 30 g Weizenmehl Type 550

Teig
● 500 g Weizenmehl Type 550
● 20 g Milchpulver
● 1 3/4 TL Salz
● 1/2 EL Trockenhefe oder 10g Frischhefe
● 170 g Milch, lauwarm
● 2 Eier (L)
● 85 g Butter, geschmolzene

Füllung
● 140 g brauner Zucker
● 2-3 TL gemahlener Zimt
● 75 g geschmolzene Butter

Icing (optional)
● 115 g Puderzucker
● 1 Prise Salz
● 15 g Butter, geschmolzene
● 1⁄2 TL Vanilleextrakt
● 1 EL Vollmilch (soviel dass ein streichfähiges Frosting entsteht)

ZUBEREITUNG
Alle Zutaten für den Tangzhong in einem kleinen Topf mit einem Schwingbesen klumpenfrei vermischen. Den Topf auf den Herd setzen und bei mittlerer Hitze solang rühren bis die Masse sich vom Topfboden löst , breiartig wird und eine milchig-graue bis glasige Farbe bekommt. In die Teigschüssel umfüllen und etwas auskühlen lassen.

Restliche Zutaten für den Teig zum Tangzhong geben. Mit der Küchenmaschine zuerst 4 Minuten auf Stufe 1 und dann 6 Minuten auf Stufe 2 kneten. So dass ein glatter elastischer etwas klebriger Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer abgedeckten Schüssel 20 Minuten gehen lassen. Dann kommt er über Nacht in den Kühlschrank. Das Volumen muss sich dabei etwas vergrößern, aber nicht unbedingt verdoppeln. Am nächsten Morgen den Teig eine gute Stunden auf Raumtemperatur bringen.

Für die Füllung Zucker und Zimt gut vermischen.

Teig halbieren. Aus beiden Teilen vorsichtig zwei gleich grosse Rechtecke formen und beide nacheinander auf 48×20 cm auswallen.

Die Rechtecke mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Zimtzucker auf beide Rechtecke verteilen und von der langen Seite aufrollen. Naht nach unten und aus jeder Rolle 12 also insgesamt 24 Zimtschnecken von 4 cm Breite schneiden.

Eine ca 23×33 cm große Form (meine war etwas kleiner und es hat auch gereicht) gut ausbuttern und die Zimtschnecken darin verteilen, dabei etwas Abstand zwischen den Schnecken lassen. Die Form zudecken und 45-60 Minuten gehen lassen.

Cinnamonrolls

Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Zimtschnecken 20-25 Minuten backen. Lieber weniger lang als zu lange backen. Kerntemperatur sollte 86° C sein.

Während die Zimtschnecken backen, alle Zutaten für das Icing vermischen. Nur soviel Milch oder Sahne zugeben bis eine dicke streichfähige Masse entsteht. Das Icing sollte ziemlich steif sein und die Konsistenz von weichem Frischkäse haben.

Die Zimtschnecken aus dem Ofen nehmen und auf ein Gitter stürzen. Icing auf den Schnecken verteilen, dabei läuft es zwischen die Schnecken. Mmmh!

Die Zimtschnecken noch lauwarm servieren. Die Schnecken lassen sich für ein paar Tage bei Raumtemperatur lagern oder für 1 Monat einfrieren.

synchronbacken #15

Hier sind die Beiträge der anderen Synchronbäckerinnen:
● zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
● Sandra von From-Snuggs-Kitchen
● Ilka von Die Welt der kleinen Dinge
● Doreen von kochen-und-backen-im-wohnmobil.de
● Annkathrin von Kochblog Action
● Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
● Kathrin N. von Kathrins Home
● Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
● Katrin von Summsis Hobbyküche
● Sandra von morelivingpure
● Anna von teigliebe
● Heidi von Esst Mehr Kuchen
● Isabelle von Isa’s Kitchen
● Lisa von BrotKrumenGestoeber

Germknödel

GermknödelWeiter geht es mit dem Blog-Event  “Restlos glücklich – Rezepte Duos” von Carla von Herbs & Chocolate hosted by kochtopf.me. Ich hatte insgesamt 300 g gemahlenen Mohn gekauft. Nun lagen da noch 50 g schüchtern in der Tüte. Ebenso hatte ich noch etwas Powidl im Marmeladenglas. So blätterte ich weiter in meinem Liebelingskochbuch. Dort kommt nach dem Mohnzopf gleich der Germknödel. So kam es, dass es diese noch gab und sowohl Powidl, wie auch der Mohn danach alle war. Ach ja, der Würfel Hefe war ebenso aufgebraucht.

für 8 Germknödel

25 g Butter, zimmerwarm
125 ml Milch
3 Eigelb
1 Prise Salz
1 TL Bourbon-Vanillezucker
35 g Puderzucker
Schale von 1/2 Zitrone (fein gerieben)
21 g Hefe, frisch
250 g Mehl
250 g Powidl
150 g Butter
50 g gemahlener Mohn
50 g Puderzucker

Butter, Eigelbe, Salz, Vanillezucker, Puderzucker, Zitroneschale, Hefe und Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Etwas Milch dazugeben und zuerst 5 Minuten auf der ersten Stufe kneten. Dabei immer mehr Milch hinzufügen bis der Teig schön weich ist. Weitere 4-5 Minuten auf der zweiten Stufe kneten. Den Teig in 8 gleichgrosse Stücke teilen und diese rund wirken. Die Kugeln mit einem Tuch abdecken und eine gute halbe Stunde gehen lassen.

Die Kugeln nun flach drücken. 2 TL Powidl in die Mitte geben und die Teigränder über der Füllung gut verschliessen. Mit dem Verschluss nach unten auf ein Blech setzten. Wieder mit einem Tuch abdecken und noch etwas gehen lassen.

Einen grossen Topf mit einem Dämpfeinsatz bestücken und 2 cm Wasser reingeben. In den Dampfeinsatz ein passendes Backpapier legen. Mit etwas Butter bepinseln. Die Teiglinge in den Dämpfeinsatz setzten und mit dem Deckel zudecken. Die Germknödel bei kleiner bis mittlerer Hitze 10-12 Minuten dämpfen.

Die Butter schmelzen. Den Mohn in einer Pfanne ohne Fett rösten und mit dem Puderzucker vermischen.

Den Germknödel in einen tiefen Teller geben, mit dem Mohn-Zucker-Gemisch bestreuen und flüssige Butter rübergeben. Man nimmt den ersten Bissen und fühlt sich gleich in die Berge versetzt.

Inspiration: “Jahreszeiten Kochschule Winter” von Katharina Seiser und Richard Rauch.

Blog-Event CXXVII - Restlos gluecklich -Rezepte-Duos (Einsendeschluss 15. Februar 2017)

Mohnzopf

MohnzopfIch koche und backe mich weiter durch das wunderbare Kochbuch “Die Jahrezeiten Kochschule – Winter”. Ich sollte allerdings mal langsam machen, ansonsten habe ich nächsten Winter keine Rezepte mehr zum Ausprobieren 😉

Mit Mohn und Powidl bin ich gross geworden. Beides mag ich über alles. Powidl mache ich selber. Den Mohn kaufe ich gemahlt im Bioladen. Da geht das Dilemma schon los. Wo bekommt man genau die benötigte Menge her? So plante ich ein mohnlastiges Wochenende. Einmal wurde gebacken und dann gedämpft. Vom Powidl blieb so auch nichts übrig. So entstanden zwei perfekte Beiträge für das Blog-Event “Restlos glücklich – Rezepte Duos” von Carla von Herbs & Chocolate hosted by kochtopf.me.

für 1 Mohnzopf

Teig
35 g Butter, zimmerwarm
120 ml Milch
1 Eigelb
40 g Zucker
1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
1 Prise Kardamom, gemahlen
21 g Hefe, frisch
230 g Mehl (Typ 405)
1 Prise Salz

Eigelb, Salz, Zucker, Muskatnuss, Kardamom, Hefe und die Milch in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Gut vermischen. Butter und Mehl dazugeben. 5 Minuten auf Stufe 1-2 kneten lassen. Der Teig sollte sich vom Rand lösen.

Den Teig für 1 Stunde gehen lassen.

Mohnfüllung
200 ml Milch
60 g Zucker
1 EL Bourbon-Vanillezucker
1 EL Honig
250 g gemahlener Mohn
2 EL brauner Rum
4 EL Powidl (Pflaumenmus)
1 Prise Salz

3 EL Marillenmarmelade

Milch, Zucker, Vanillezucker, Salz und Honig aufkochen. Mohn nach und nach einrühren und 15 Minuten quellen lassen. Ausgekühlt mit Powidl und Rum vermengen.

Den Teig ca 0,5 cm dick ausrollen. Es sollte so in etwa ein Rechteck entstehen. Die Mohnmasse darauf gleichmässig verteilen. Von der Längsseite ganz eng zu einer langen Rolle aufrollen. Mit einem grossen und langem Messer der Länge nach halbieren. Die zwei Stränge zu einem Zopf drehen. Abgedeckt für weitere 20 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 160°C vorheizen. Den Zopf für ca 35 Minuten goldbraun backen.

Die Marillenmarmelade passieren und erhitzen. Den heissen Zopf damit bestreichen.

Mohnzopf

Den Zopf kann man natürlich auch in einer gut gebutterten Kastenform backen. Diese sollte ca 35 cm lang sein.

Inspiration: “Jahrezeiten Kochschule Winter” von Kathrina Seiser und Richard Rauch.

Blog-Event CXXVII - Restlos gluecklich -Rezepte-Duos (Einsendeschluss 15. Februar 2017)

Gugelhupf

GugelhupfDer Bread Baking Day verabschiedet sich nach 86 Events mit dem letzten in den Event Ruhestand. Ich habe recht gerne für diese Events gebacken und sogar einmal eines selber gehosted. Vielen Dank liebe Zora für dieses tolle Event!

Nun zum letzten BBD Event, welches das Thema “Gugelhupf” hat. Ein Heimspiel für mich, da ich direkt neben dem Elsass wohne, wo es einfach die besten Gugelhupfs gibt. Ein Gugelhupf muss schön luftig und trotzdem saftig sein. Er darf auch nicht zu süss sein, so dass man ihn wunderbar zum Frühstück mit Marmelade oder Honig geniessen kann. Ihr denkt euch, dass das nicht geht? Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass das wohl geht, aber erst gestern ist mir so einer gelungen. Bei einem Gugelhupf darf man nicht hetzen. Ein Gugelhupf braucht viel Zeit, Geduld und Liebe. Nur so wird er was.

Zutaten für den Teig (für eine grosse Gugelhupfform):
100 g + 400 g Weizenmehl
60 g Puderzucker
2 dl lauwarme Milch
180 g zimmerwarme Butter
25 g frische Hefe
2 Eier à 70 g oder 3 kleine Eier à 50 g)
10 g Salz
100 g Rosinen
3 EL Kirschwasser
3 EL Wasser
Mandelblättchen oder Mandeln

Am Vorabend die Rosinen in der Kirschwasser-Wasser Mischung baden, abdecken und so übernachten lassen. Gleichzeitig mit der Zeitplanung beginnen. Der Teig muss insgesamt 6 Stunden gehen (mit Unterbrechungen).

Die Hefe mit der Milch in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und gut verrühren bis die Hefe aufgelöst ist. 100 g Mehl dazusieben (wirklich machen, da es sonst Klümpchen gibt) und vermischen. Die weiteren 400 g Mehl darübersieben. Abdecken und für 20 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Nun Puderzucker, Salz und Eier dazu geben. Auf der ersten Stufe für 1 Minuten kneten, dann auf die zweite Stufe schalten und für weitere 5 Minuten kneten lassen. Der Teig glänzt wunderbar. Nun die Butter dazugeben. Den Teig kneten bis die Butter untergearbeitet ist. Zum Schluss kommen noch die abgetropften Rosinen dazu. Kneten lassen bis diese sich gut im Teig verteilt haben. Den Teig zu einer Kugel formen und in der leicht bemehlten Schüssel abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.

Es folgt einmal Strecken und Falten. Ganz vorsichtig, damit ja keine Luftbläschen rausgehen und weitere reinkommen. Nun den Teig wieder in die Schüssel geben, abdecken und weiter zwei Stunden gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Gugelhupf Form zweimal mit flüssiger Butter ausbuttern. Die Mandelblättchen im unteren Bereich verteilen. Die Form kalt stellen.

Der Teig wird nun zu einer Kugel geformt und bekommt in der Mitte ein Loch. So kommt er in die Form, wird abgedeckt und darf weitere 2 Stunden gehen.

Gegen Ende der letzten Gärung den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Gugelhupf in den Ofen stellen, die Temperatur auf 180°C reduzieren und den Gugelhupf für 45 Minuten backen. Da meiner in der Form noch etwas hell war, habe ich ihn auf eine Backpapier gestürzt und weiter 5 Minuten bei 200°C Oberhitze gebacken. So war er rundum schön braun.

Den Gugelhupf auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Er ist echt perfekt geworden und hat super zum Frühstück gepasst.

Gugelhupf

Inspiration: Myriam und die Meisterbäcker bei Christine Ferber im Elsass.

Pancake mit Bacon und Ahornsirup

Pancakes

Ich liebe den Winter, sich warm einpacken und mit den Schneeschuhen durch die Gegend laufen. Vom Muskelkater danach spreche ich jetzt lieber nicht 😉 Daheim, vor dem Balkonfenster sitzend die Schneeflocken beobachten, macht auch Spass. Dazu eine heisse Schokolade und meine kleine Welt ist in Ordnung.

Für solch eine Schneeschuhtour muss man natürlich gut gestärkt sein. Was gibt es da besseres als Pancakes mit Bacon und Ahornsirup? Nichts 🙂 Das ist mein zweiter Beitrag für das derzeitige Blog-Event “Aus der Pfanne” von Rebekka von Pfanntastisch! hosted by zorra.

Pancakes (6 oder mehr – je nachdem, wie gross sie werden)
1 Cup (120 g) Mehl
1 Cup (240 ml) Milch
1/4 TL Salz
2 TL Backpulver
1 Ei
20 g geschmolzene Butter

ca 6 Scheiben Bacon
Ahornsirup

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verrühren, abdecken und für 30 Minuten ruhen lassen.

In einer grossen Pfanne Butterschmalz eritzen und mit einer Schöpfkelle 2-3 Portionen Teig in die Pfanne geben. Sobald die erste Seite knusprig ist und sich Bubbles an der Oberfläche bilden, die Pancakes wenden. Nun auch die zweite Seite schön knusprig braten. Die Pancakes warm stellen.

In der Pfanne 6 Scheiben Bacon knusprig braten.

Die Pancakes mit Bacon und Ahornsirup servieren. Diese Süss-Salzig Kombination ist der Hammer!

Inspiration: “zu Tisch.” von Anna und Catherine Pearson auf Seite 208

Blog-Event CXXVI - Aus der Pfanne (Einsendeschluss 15. Januar 2017)

2016 – mein Jahresrückblick

Das Jahr 2016 neigt sich langsam dem Ende zu. Es ist also Zeit mal einen Blick zurück zu werfen. Sabine Schlimm von Punktkommatext stellt dieses Jahr die Fragen und macht ebenso die Verlinkungen. Danke dafür!

1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?
Das war der Geburtstagspost für “wir retten was zu retten ist”: Wir gugeln uns zum Geburtstag oder ein Kuchen mit Loch und viel Hicks
Eierlikörkuchen

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?
Salmorejo: da hängen ganz viele Erinnerungen an Madrid dran. Die Salmorejo habe ich immer auf meinen Geschäftsreisen dorthin im Sommer genossen. Sie schmeckt auch nur wirklich im Sommer gut.
kalte Tomatensuppe
Croissant: auf die bin ich immer noch mächtig stolz. In einem Kurs habe ich gelernt, wie man die richtig macht. Das waren meine ersten, die ich danach daheim gemacht habe. Sie sind super fluffig geworden – halt so, wie richtige Croissants sein sollen 😉
Croissants
Bagels: mein erstes Synchronbacken und dann noch dazu mit neuer Küche. Kurz davor ist meine Traumküche eingezogen. Die Bagels wurden super und der Bagelsburger war der Hammer.
fliegend

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?
Schwer zu sagen. Ich lese einige Blog regelmässig.
Die Kochbuch Rezesionen von Susanne sorgen immer mehr für erhöhten Umsatz in meiner Buchhandlung.
Dann folge ich zumfressngern und ihren nose-to-tail Rezepten. Die Schweinsöhrli will ich unbedingt mal ausprobieren.
Ebenso folge ich neu Stadt-Land-Gnuss in fast direkter Nachbarschaft.

4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?
Das war sicherlich der Pizzateig vom Synchronbacken. Den habe ich immer und immer wieder angesetzt. Mal für Pizzen, mal für Foccacia, dann mal für Brötchen oder Baguettes. Dieser Teil ist echt der Hammer!
synchronbacken: Pizzateig

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?
Mit dem Kochen habe ich weniger Probleme. Für das Bloggen fehlt mit seit dem Sommer schlichtweg Zeit. Das ist für mich aber auch kein Problem, da ich nur so aus Spass blogge. Bis auf eine kleine Kooperation mit einem demeter Hof, lehne ich weiterhin Kooperation ab. Ich will das der Blog nicht nur noch aus Werbung besteht.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?
Meine Neuentdeckungen 2016 stehen alle in meiner neuen Küchen. Ich liebe inzwischen meinen Induktionsherd. Damit geht Kochen gleich noch einmal schneller. Dann will ich den MANZ Herd nicht mehr missen. Für den perfekten Teig braucht es natürlich noch eine gute Küchenmaschine. Der Chef ist da schon top 🙂
Nebst der Küche durfte ich dieses Jahr viel kulinarisches erleben.
– Da war ich bei Christian in Rothenburg o.d.T., wo ich mit einem tollen Menü verwöhnt wurde. Ihn habe ich kurze Zeit später wieder getroffen bei dem AEG Event bei Stuttgart.
AEG Taste AcademyAEG Taste Academy
AEG Taste AcademyAEG Taste Academy
– Ein absolutes Highlight war das Essen der Schweizer Kochnationalmannschaft in Bern. Hut ab vor dieser Leistung und dem dritten Platz in Erfurt.
– In Island habe ich mich nebst traumhafter Natur auch kulinarisch rundum verwöhnen lassen.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?
Da musste ich auch lange suchen. Nun ja, diese Frage kann auch mein Blog nicht beantworten. Woher soll ich bitte schön wissen, wie gross eine Cocktailgurke wird 🙂

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?
Für meinen Blog wünsche ich mir, dass er weiterhin von der kleinen, aber feinen Leserschaft gelesen wird. Gegen neue Leser habe ich natürlich auch nichts.
Ich wünsche für mich selber mal etwas mehr Mut neue Sachen auszuprobieren. Mich also an Rezepte ran zu wagen, die etwas komplizierter sind. Mal schauen, was das wird.
Ansonsten wünsche ich mir und natürlich all meinen Lesern Gesundheit, Frieden und ganz viel Glück!