Gurkengranité mit weisser Schoggimousse

Gurkengranité mit SchoggimouseEs ist Sommer hier im Südwesten. Die Temperaturen klettern gerne mal wieder auf über 30°C und das Denken fällt schwer. Zumal es im Büro häufig genauso heiss ist.

Was wäre so ein Sommer aber ohne ein Sommerspecial von “wir retten was zu retten ist”. Die Idee war schnell geboren. Ein Gang durch den Supermarkt und schon war klar, was es geben wird. Eis, genauer gesagt fast Wassereis. Die etwas noblere Variante davon. Wassereis gibt es zum selber Einfrieren oder aber schon fix und fertig in der Tiefkühltheke eines jeden Supermarktes. In der Schweiz haben die so tolle Namen wie “Rakete” oder “Winnetou”.

Ach ja, so eine Warnung gleich zu Anfang. Wenn ihr erst einmal Gurkengranité und diese ultra flufflige weisse Schoggimousse im Tiefkühler bzw. Kühlschrank habt, dann könnt ihr euch dort gleich häuslich einrichten. Das macht süchtig! Kaum hat mein Schälchen davon genossen, will man gleich ein weiteres haben. Halt bis alles alle ist 🙂

für 4 Personen:
Granité
300 g Gurke
1 grüner Apfel
2 unbehandelte Zitronen
80 g feiner Zucker
1 Messerspitze Salz
2 Zweige Zitronenthymian

weisse Schoggimousse
140 g weisse Schokolade
200 ml Milch
200 ml Schlagsahne

Die Gurke und den Apfel entsaften. Von einer Zitrone die Schale fein abreiben. Beide Zitronen auspressen. Gurken- und Apfelsaft, Zitronenrieb und -saft, Zucker, Salz und die Blätter (plus Blüten, wenn es hat) des Zitronenthymians gut verrühren. Der Zucker sollte sich aufgelöst haben. In eine flache, abdeckbare Form geben und für min 6 Stunden im Tiefkühler frieren lassen.

Die weisse Schokolade in kleine Stückchen brechen. Milch und Schlagsahne erhitzen (nicht kochen!) und die Schokolade darin auflösen. Die Mischung in eine Isi Flasche (Gourmet Whip 0,5l) geben. Etwas auskühlen lassen. Dann den Verschlusskopf (Dichtungsring nicht vergessen) aufschrauben. 2 Kapseln (reichen bei 0,5 l) nachdrücken. Mindestens 3 Stunden kühl stellen.

Nachdem man die Wartezeit irgendwie überlebt hat, nimmt man sich ein Schälchen, ein grosses Schälchen. Zuerst etwas Schoggimousse in das Schälchen geben. Dann mit einer Gabel das Granité fein schaben und neben dem Schoggimousse anrichten. Das wiederholt man so lange, bis beides aufgegessen ist.

Inspiration: “Die Jahreszeiten Kochschule – Sommer” von Richard Rauch und Katharina Seiser – Seite 173

wir_retten_was_zu_retten_ist

Hier sind die Beiträge der Rettungsgruppe:

Anna Antonia – Gebacken: Aubergine, Zucchini, Feta
auchwas – Rosen-Blüten-Zitronen-Spritzer
Brittas Kochbuch – Gazpacho andalúz
Brotwein – Flammkuchen griechische Art mit Feta und Oliven
Das Mädel vom Land – Gesulzte rote Beeren
Fliederbaum – Bunte sommerliche Obsttorte
genial-lecker – Cassis mit Grappa und Fruchtauszug
German Abendbrot – Baskisches Hühnchen vom Grill
giftigeblonde – Hausgemachte Antipasti
kebo homing – Flammkuchen mit Pfifferlingen
lieberlecker – Sauerrahmeis
Münchner Küche – Eis am Stiel mit Joghurt und Johannisbeeren
Obers triftt Sahne – Schwarzkirsch Galette
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau – Gegrillter Kukuruz
The Apricot Lady – schnelle Sommerküche
Unser Meating – Gazpacho

Zitronensorbet mit Melonensalat

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)Drei Blogger tun sich – in echt oder virtuell – zusammen und kochen ein 3-Gang-Menü, dabei übernimmt jeder einen Gang. Das ist der Hintergedanke vom derzeitigem Event “flotter Dreier” von Dorothée von bushcooks kitchen hosted by kochtopf. Zuerst war ich etwas skeptisch, da ich zur Zeit kaum Freizeit habe und man da doch einiges koordinieren muss. Wer posted was wann wo und was für ein Thema soll man dem Menü geben? Am Schluss habe ich mit MaRa und Petra zwei wunderbare Mitstreiterinnen gefunden.

Unser Menü hat den Titel “es ist Sommer” und so gibt es sommerliche Gerichte bei uns. Ich habe mich für das Dessert entschieden und da mehrmals umentschieden. Bei der Hitze wollte ich nichts backen und so landete ich bei einem Sorbet, den ich liebe Sorbets. Dieses hier ist ein Zitronensorbet. Als Dessert gibt es dazu einen Melonensalat. Man kann Zitronensorbet auch in ein Brioche geben und es zum Frühstück geniessen. Als Drink kann man eine Kugel Sorbet mit etwas Ingewerer (einen absolut genialen Ingwerlikör) übergiessen und dann mit Prosecco auffüllen. Möglichkeiten ohne Ende.

Zitronensorbet

Zitronensorbet:
16 Zitronen (600 ml Zitronensaft und die Schale von allen)
300 g feiner Zucker
500 ml Wasser

Melonensalat:
1 Honigmelone
2-3 EL Orangenlikör
Minze für Dekozwecke

Zitronenschale, Zucker und Wasser in einem Topf aufkochen. In ein Weckglas geben und im Kühlschrank gut durchkühlen (4-5 Stunden). Den Zitronensaft zu dem Sirup geben und alles durch ein Sieb geben. Die Flüssigkeit in den Behälter für die Eismaschine umfüllen. Alles noch einmal 2-3 Std. kalt stellen. Dann den Behälter in die Eismaschine geben und los geht es. Das Sorbet in einen Gefrierbehälter geben und ca 3 Std. richtig durchfrieren.

In der Zwischenzeit die Melone würfeln oder Kugeln ausstechen. Diese mit dem Orangenlikör vermengen und im Kühlschrank durchziehen.

Die Melonenkugel in ein Glas oder auf einen Teller geben. Dazu kommt eine Kugel Zitronensorbet. Die Minze fein schneiden und über die Melonenkugeln geben. Fertig ist das sommerliche Dessert.

Die Vorspeise kommt von MaRa und besteht aus ganz feinen Lachsröllchen mit einem sommerlichen Salat. Petra hat eine wunderbare Hauptspeise gezaubert mit Kalbsfilet an Lavendelsauce mit gefüllte Zucchiniblüte, Pfifferlinge, geröstete Pinienkerne und kleinem Kartoffelgratin. Eine wunderbares sommerliches Menü.

Apfelküchle Burger mit Vanilleparfait

Apfelküchle BurgerUwe von HighFoodality hat beim Blog-Event bei zorra zum “Sweet Burger Battle 2” aufgerufen. Zuerst dachte ich, dass es zu kalt für Eis und Parfait ist. Nun, da der Winter kein wirklicher Winter ist, kann man sich ja auch mal was eisiges gönnen.
Die Idee für diesen Burger kam mir letzten Freitag. Da sass ich mit einer Facebook Bekannten in Basel in einem Cafe. Da gab es Apfelküchle mit Vanilleeis. So ist die Idee mit dem Apfelküchle Burger entstanden.

für 2-3 Burger
Vanilleparfait
40 g Eigelb
70 g Zucker
25 ml Wasser
Mark einer halben Vanilleschote
180 g geschlagener Sahne

Die Eigelb solange schlagen bis sie weiss und etwas fest sind. Den Zucker, Wasser und Vanillemark in einem Topf geben und solange erwärmen bis der Zucker geschmolzen ist. Nach und nach unter die Eigelbmasse geben und kalt rühren. Zum Schluss die Sahne unterheben, die Masse in ein rundes Gefäss füllen und ab damit in den Tiefkühler. Das Parfait ca 20 Minuten vor der Verwendung aus dem Tiefkühler holen. So lässt es sich besser schneiden.

Apfelüchle
125 g Mehl
1 Ei Größe L
125 g Milch
1 Prise Salz
10 g Zucker
2 grosse Äpfel (z.B. Boskoop)
Öl

Für den Teig alle Zutaten bis auf die Äpfel gut verrühren und diesen für 20 Minuten ruhen lassen. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in dickere Scheiben schneiden. Diese in den Teig geben. In eine Pfanne ca 1 cm hoch Öl geben und dieses auf 160°C erhitzen. Die Apfelringe leicht abtropfen lassen und in das heisse Öl geben. Die Ringe von jeder Seite schön gold-gelb braten.

Nun nimmt man so ein Apfelküchle legt darauf eine Scheibe Vanilleparfait und darauf wieder ein Apfelküchle. Bei Bedarf noch mit einem Zimt-Zucker Gemisch bestreuen. Fertig ist der süsse Burger 😉

Inspiration: rwana – Parfait und Apfelküchle bei hefe und mehr

Blog-Event XCIV - Sweet Burger Battle

Matcha Glace

Matcha GlaceWolfgang von kaquus Hausmannskost sucht im aktuellen Blog-Event bei zorra nach “Alles was rund ist“. Mein erster Gedanke war Knödel. Also habe ich geschaut welche meiner Lieblingsknödel ich schon verbloggt hatte. Dummerweise sind hier alle zu finden. Also machte ich mich auf die Suche nach was anderem. Da kam mir der Hiltl Kochkurs gerade gelegen. Da haben wir Matcha Glace gemacht. Da kann man sich einfach nur reinlegen, so lecker ist das. Matcha Tee mag ich schon sehr lange. Je nach Qualität nicht gerade günstig, aber für das Glace hier muss man nicht den teuersten nehmen. Zu dem Glace passen perfekt süsse Adzukibohnen. Die kann man selber machen oder im japanischen Laden des Vertrauens kaufen.

für ca 500 ml Glace
250 ml Vollmilch
1/2 Vanilleschote, das Mark davon
3 Eigelbe
125 g Puderzucker
300 ml Sahne
2 gehäufte TL Matchapulver

Eigelbe mit Puderzucker schaumig schlagen. Die Milch mit dem Vanillemark aufkochen und langsam unter die Eismasse rühren. Die Masse zurück auf den Herd stellen und unter Rühren bis kurz vors Kochen bringen. Aufpassen, dass die Masse nicht kocht, da ihr ansonsten süsses Rührei habt. Die Masse in eine Schüssel umfüllen.

Den kalten Rahm mit dem Matchapulver vermengen, zu der Masse geben und alles gut verrühren. Das Matchapulver sollte sich aufgelöst haben. Die fertige Glace Masse in den Behälter der Eismaschine geben und für 1-2 Stunden im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. Dann in der Eismaschine gefrieren. In TK geeignete Behälter umfüllen und in den TK stellen.

Blog-Event XCII - Alles was rund ist (Einsendeschluss 15. Oktober 2013)

Himbeer-Buttermilch-Eis

raspberry ice creamEs ist Sommer und die zweite Hitzewelle ist nun in Lörrach angekommen. Eigentlich sollte ich diese Temperaturen ja gewöhnt sein, aber es ist doch etwas anderes, wenn man ein Meer direkt vor der Haustüre hat. In Singapore gab es dazu noch diese riesigen Ventilatoren, die einen abgekühlt haben. In Lörrach hat es weder ein Meer noch solche Ventilatoren. Die kühlsten Orte sind zur Zeit die Kühlbereiche in den Supermärkten. Ich war schon kurz davor es mir zwischen Milch und Joghurt bequem zu machen 😉

Um mich wenigstens innerlich etwas abzkühlen habe ich ein Gelato hergestellt. Die Herstellung war wirklich super, Backofen an, Herd an und schon war es heiss in der Wohnung. Das Leiden hat sich gelohnt, denn es wurde ein super leckeres Gelato. So sehr ich Gelato liebe, es kühlt einen nur ganz kurz ab. Danach schwitzt man wieder wie verrückt. Was soll’s 😉

für 1 Liter bestes Gelato
Für den Glukosesirup:
130 g Traubenzucker
75 ml Wasser

Das Wasser aufkochen, Traubenzucker hinzugeben und für 2-3 Minuten kochen lassen. Der Sirup hält sich einige Wochen.

Für das Himbeermus:
ca. 350 g Himbeeren
80 g Zucker
1 EL frisch gepresster Zitronensaft

Himbeeren und Zucker in einen Topf geben und für ca 10 Minuten köcheln lassen. Himbeeren durch ein Sieb streichen und mit Zitronensaft abschmecken. Wer will kann die Himbeeren mit dem Zucker auch in einen 190°C warmen Backofen geben und dort für 15 Minuten lassen.

350 ml Vollmilch
300 g Sahne
150 g Zucker
2 EL Speisestärke
60 g Ziegenfrischkäse, mit 1/8 TL Salz verrührt
60 ml Buttermilch

Die Speisestärke mit etwas Milch glatt rühren. Die restliche Milch mit Sahne, Zucker und 2 EL Glukosesirup aufkochen. Für 4 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, die Speisestärke einrühren und alles einmal aufkochen lassen. Die Masse sollte leicht dicklich sein. Ziegenfrischkäse und Buttermilch unterrühren. Am Schluss 120 ml von dem Himbeermus dazugeben. Die Masse gut abkühlen lassen. Danach in die Eismaschine geben und für ca 1 Std. zu Gelato werden lassen.

Die Gelatomasse in TK Dosen abfüllen und das restlichen Himbeermus unterheben, so dass das Gelato schön marmoriert aussieht. Nun für min 4-5 Std. in den Tiefkühler geben.

Inspiration: Schöner Tag noch!

Affogato

AffogatoEs ist wieder einmal Sommer und ich trinke meinen Kaffee/Espresso nun gerne kalt. Allerdings warte ich ungerne bis dieser kalt ist. So gibt es entweder die spanische Variante “café con hielo” (Espresso auf Eiswürfel) oder die italienische Variante “Affogato” (Espresso mit Vanilleeis). Für Affagato habe ich Vanillemilcheis hergestellt. Das schmeckt auch super zu frischem Obstsalat oder einem ganz normalen Eiskaffee.

Meinen Kaffee bestelle ich seit Neuestem bei Green Cup Coffee. Die haben einen wunderbare Auswahl an Kaffee. Bis jetzt habe ich die von Guatemala und Costa Rica probiert. Beide schmecken so, wie man sich einen guten Kaffee vorstellt.

Vanillemilcheis
750 ml Vollmilch
100 g Magermilchpulver
125 g Zucker
25 g Traubenzucker
1 Vanilleschote

Vollmilch, Magermilchpulver, Zucker, Traubenzucker und die Samen der Vanilleschote in einem Topf verrühren. Ich habe die ausgekratzte Vanilleschote auch noch hinzugefügt. Alles einmal kurz aufkochen lassen, die Vanilleschote entfernen und die Masse in eine Schüssel umfüllen. Abkühlen lassen und dann für 1 Stunde in den Kühlschrank geben. Nach Anleitung der Eismaschine zu Eis werden lassen. In Behälter umfüllen und für 4 Stunden in den Tiefkühler geben.

Für den Affogato nun ein Espresso kochen, diesen in eine Cappuccino-Tasse geben und eine Kugel Vanillemilcheis dazugeben. So macht der Sommer Spass 😉

Gelato di Lime e Mascarpone

Gelato di Lime e MascarponeEs ist Sommer und somit Gelato Zeit. Ein Sommer ohne Gelato geht gar nicht. Meine Eismaschine von Unold wird die nächsten Wochen gut was zu tun haben. Bis jetzt habe ich erst ein paar wenige Rezepte aus dem Buch “Eis für Geniesser” nachgemacht. Die haben echt tolle Ideen.

Falls mal kein Eis im Tiefkühler ist oder die Herstellung gerade mal zu lange dauert, dann muss ich ganz schnell zu meiner Eisdiele um die Ecke. Je nach Dringlichkeit brauche ich zwischen 1-2 Minuten bis ich im Gelato Paradies bin. Dort machen sie richtige italienische Eiscreme. Zum Reinlegen. Falls jemand mal in Lörrach sein sollte, ich zeige gerne den Weg 😉

Heute war ich fleissig und habe das erste Gelato in 2013 selber gemacht. Limonensahneeis mit Mascarpone. Sind Limonen nun Zitronen oder Limetten? Es lebe google und ich weiss nun, dass Limonen Zitronen sind. Man lernt nie aus 😉

für 6-8 Personen
200 g extrafeiner Zucker
300 ml Milch (3,8%)
250 g Mascarpone (= 1 Becher)
225 ml Zitronensaft (frisch gepresst aus ca 400 g Zitronen)

Zucker und Milch in eine Topf geben und solange erhitzen bis sich der Zucker gelöst hat. Zum Abkühlen in ein Weckglas oder anderes Gefäss geben.

Mascarpone in einer Schüssel cremig rühren. Nach und nach den Milchsirup zufügen. Alles gut vermischen. Zum Schluss noch den Zitronensaft unterrühren. Alles in den Behälter der Eismaschine geben und für 45 Minuten im Kühlschrank gut abkühlen lassen.

the making of  the making of

Den Behälter in die Eismaschine geben und solange kühlen bis die Masse gefroren ist. Bei mir hat das heute so ca 60 Minuten gedauert. Das Eis in TK Behälter umfüllen und für 3 Stunden in den Tiefküher geben.

Dazu passen Amarenakirschen oder Heidelbeerkompott (3 EL Zucker karamelisieren, ca. 100 g TK Heidelbeeren dazugeben und für ein paar Minuten köcheln lassen).

Es gibt ja verschiedene Eismaschinen für daheim. Da gibt es welche mit Gefrierelementen und diese mit Kompressor-Betrieb. In meiner Küche wird es im Sommer gerne mal richtig heiss und da taut so ein Gefrierelement doch mal zu schnell auf. Zumal es dafür auch Platz im Tiefkühler braucht. Die Unold 48816 Eismaschine de Luxe ist zwar nicht super billig, aber sie bereitet auch bei 30°C in der Küche Eis.