Auf die Hand

Auf die HandIm Herbst 2013 war ich in Berlin. Warum? Ich hatte einen Pilzzuchtkurs bei Chido’s mushrooms gewonnen. An einem Donnerstag ging es per Bahn in die Hauptstadt. Unterwegs habe ich mich mit einer Foodbloggerin verabredet. Treffpunkt war die Markthalle Neun in Kreuzberg. Zu zweit haben wir die Markthalle an dem Streetfood Thursday unsicher gemacht. Alles musste probiert werden. Nach dem pulled pork Burger war klar, dass wir uns nun immer eine Portion teilen werden. Um 22 Uhr sind wir glücklich und zufrieden aus der Markthalle gelaufen. War das toll!

Fast ein Jahr später kam das Buch “auf die Hand” von Stevan Paul auf den Kochbuchmarkt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Wo? In Frankfurt auf der Buchmesse. Da sass ich und blätterte durch das Buch. So viele Erinnerungen an den Streetfood Thursday und Berlin kamen hoch. Klar war, dass das Kochbuch in meine Sammlung musste.

In “auf die Hand” hat es wunderbare Portraits und natürlich auch Rezepte. Alles für auf die Hand. Das mag ich, auch wenn ein Lätzchen zur Schadensminimierung manchmal nicht schlecht wäre 😉

Zwei Rezepte aus dem Buch habe ich schon probiert. Merguez-Frites und Chili-Burger. Beides ist absolut genial und wärmt wunderbar von innen. Ideal für kalte oder ganz heisse Tage. Wer, wie ich, nix zum Wursten hat, kann auch einfach nur Rind- und Lammhackfleisch für die Merguez mischen und nach dem Rezept würzen. Daraus kleine Burger formen und braten.

Chili-Burger

Nationale Beerensammlung Riehen

An einem Samstag morgen ging es nach Riehen. 2 Stationen per Zug und dann ging es den Berg rauf zu einem kleinem Paradies, die nationale Beerensammlung.

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Was kann man sich nun unter einer nationalen Beerensammlung vorstellen? Es hat Beeren in allen Variationen. Grosse, kleine, tropfenförmige, runde Stachelbeeren. Grosse, gelbe, rote oder kleine Himbbeeren. Jostabeeren, Erdbeeren und noch viel mehr. Zudem hat es jemanden, der einem alles erklärt.

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Schön ist, dass man dort Beeren probieren darf. Da noch nicht alle reif waren, habe ich mich durch die Erdbeeren probiert. Wusstet ihr, dass die Ur-Erdbeere weiss und weich war und erst später auf rot und fest gezüchtet worden ist? Dies wurde gemacht, damit man die Erdbeere einfacher transportieren kann und man am Schluss kein Erdbeermus im Schälchen hat. Zudem werden in einige Ländern Erdbeeren gezüchtet, die sehr fest sind und für mich kaum nach Erdbeere schmecken. Die würde hier angebaut auch nicht besser schmecken. Ich selber habe mich in die „weisse Ananas“ verliebt. Die schmeckt so wunderbar erdbeerig und ist weiss. Die Ur-Walderbeere ist auch weiss und 3 davon habe ich nun auf Balkonien.

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Interessant ist auch, dass z.B. die Stachelbeeren oder Johannisbeeren hauptsächlich wegen ihres Pektins gezüchtet wurde. Früher gab es ja keinen Gelierzucker und so waren schon sehr früh Beerenmarmeladen aus verschiedenen Beeren beliebt. Im Marmeladenbuch meiner Oma findet man viele solche Kombinationen. Erdbeere mit Johannisbeeren oder Rhabarber. Da braucht man keinen Gelierzucker. Wichtig ist allerdings, dass die Beeren noch nicht überreif sind. Dann haben sie keinen so hohen Pektingehalt mehr.

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Demnächst werde ich noch einmal zu der Beerensammlung gehen. In so 1 Woche dürften die Himbeeren und Johannisbeeren reif sein. Die will ich auch mal probieren.

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Die nationale Beerensammlung hat bis Mitte Juli jeden Samstag von 9-12 Uhr offen. Es hat immer jemanden, der einem alles in Ruhe erklärt. Ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall!

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Dies ist ein weiterer Beitrag zum Tierfreitag Projekt!

Japan und mein Messer

Wer mir auch auf flickr folgt, kennt meine Leidenschaft für Japan. Seit sehr langer Zeit schwärme ich für das Land der aufgehenden Sonne. Keine Doku über Japan, Teezermonien, Natur und Wildleben (Schneeaffen) wurde je ausgelassen. Natürlich auch keine über die Herstellung japanischer Messer.

take a bath

In 2012 war es endlich soweit und ich begab mich im A380 auf meine erste Japanreise. 3 Wochen lang machte ich Japan unsicher und probierte einfach alles, was man da so isst. So konnte ich auch häufig Köchen auf die Finger schauen. Japanische Köche lieben ihre Messer und können damit richtig gut umgehen. Am Schluss meiner Reise durfte ich auch mal ein typisch japanisches Messer in der Hand halten. An das Messer kann ich mich noch sehr gut erinnern, weil man es hier kaum kennt. Es war ein Messer, mit welchem man Sobanudeln schneidet. Der Sobanudelteig wird in einem sehr komplizierten Prozess hergestellt. Der Teig wird dann rechteckig ausgerollt, übereinander gelegt und mit einem Messer in feine Streifen geschnitten. Meine Nudeln waren am Schluss recht ungleichmässig gross, aber die vom Sobameister waren perfekt. Falls jemand mal in Tokio sein sollte und mehr über Sobanudeln lernen möchte, unbedingt bei der Tsukiji Soba Academy vorbeischauen bzw. vorher anmelden.

soba noodle class #2

So ein Sobamesser habe ich nicht, aber dafür habe ich mir in Berlin bei holzapfel ein wunderbares japanisches Messer gekauft. Das war Liebe auf den ersten Griff. Es ist einfach wie für mich gemacht. Falls ich es noch einmal nach Japan schaffe, will ich mir so eine Messerschmiede anschauen.

Messer

Dank Peter von “aus meinem Kochtopf” habe ich nun wieder Sehnsucht nach Japan. Für sein Event “auf Messers Schneide” habe ich diese kurze Geschichte geschrieben.

Blogevent Auf Messers Schneide

Badegugls

Bade GuglsDieses Jahr gibt es bei mir nur selbstgemachte Geschenke aus meiner Küche. Seit dieser Woche weiss ich nun auch, dass man Badezusätze auch selber in der Küche herstellen kann. Bei Nachgekocht.com gibt es dafür eine ganz tolle Anleitung. Die Zutaten dafür bekam ich in meinem Bioladen. Laut der guten Dame dort, sind die Zutaten sehr gut für die Haut und haben wohl pflegende Eigentschaften.

Für 8-9 Gugls
60 g Natron
30 g Zitronensäure
50 g Maisstärke
1 Msp Kurkuma
60 g Kakaobutter (gibt es von Rapunzel in den meisten Bioläden)
10 Tropfen Blutorangenöl oder Orangenöl (muss für kosmetischen Bedarf sein)

Natron, Zitronensäure, Maisstärke und Kurkuma vermischen. Kakaobutter und das Aromaöl in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen. Die trockenen Zutaten hinzufügen, alles gut vermischen und in die Guglförmchen füllen. Kalt werden lassen, aus der Form nehmen und hübsch einpacken. Fertig ist ein super tolles Weihnachtsgeschenk 😉

Bade Gugls

von der Küche auf den Balkon

Zorra und rewe suchen noch bis Mitternacht nach Küchen- oder Gartentipps. Als passionierte Balkongärtnerin habe ich da noch ein paar Tipps auf Lager.

Kaffeesatz:
Ist es nicht schade, wenn man den Kaffeesatz jeden Morgen in die Mülltonne haut? Pflanzen mögen nämlich Kaffeesatz. Ich gebe den Kaffeesatz in die Giesskanne und fülle sie mit Wasser auf. So gibt es einen natürlichen Dünger für meine Balkonpflanzen. Wer will kann den Kaffeesatz auch direkt in die Erde einarbeiten. Keine Sorge weder Obst noch Gemüse schmeckt später nach Kaffee 😉
Wer einen Garten hat, kann den Kaffeesatz auch zur Bekämpfung von Schnecken verwenden. Einfach  Kaffeesatz um die Pflanzen geben und dann sollten die Pflanzen Ruhe vor den Schnecken haben.

coffee time

Eierschalen:
Eierschalen sammle ich in einem Gefäss. In regelmässigen Abständen zerkleinere ich sie und gebe sie in die Erde. Wenn ich gerade etwas neu eintopfe oder umtopfe, dann kommt unten in den Topf eine Schicht Eierschalen rein. Die Schalen geben nach und nach Mineralstoffe ab und wirken so als Dünger.

sunday morning breakfast egg

Kartoffeln:
Wer hatte nicht schon mal keimende Kartoffeln gehabt? Diese kann man verwenden, um neue Kartoffeln zu züchten. Man braucht dafür einen grossen und vor allem hohen Behälter/Topf. Unten gibt man eine Schicht Kieselsteine, dann etwas Humus (zur Not auch Eierschalen und Kaffeesatz) darauf geben und darüber kommt eine Schicht Erde. Darauf legt man die keimenden Kartoffeln. Diese bedeckt man knapp mit Erde. Sobald die ersten Triebe kommen, gibt man wieder Erde drauf und so geht es weiter bis der Topf voll mit Erde ist. Nach gut 100 Tagen kann man dann die Kartoffeln ernten.

guess

Zitronengras:
Häufig kann man Zitronengras nicht einzeln kaufen oder man kauft etwas zuviel davon. Daraus lässt sich neues Zitronengras züchten und so braucht man gar keins mehr kaufen. Einfach die Schnittstelle noch einmal frisch anschneiden und das Zitronengras in einen Topf mit Erde geben. Bald bilden sich Wurzeln und aus dem alten Zitronengras wächst neues. Mit der Zeit wird es sich munter vermehren.

Frühlingszwiebeln:
Frühlingszwiebeln bekommt man in Geschäften meistens mit den Wurzeln zu kaufen. Man kann das Ende der Zwiebeln abschneiden und eintopfen. So wächst wieder eine neue Frühlingszwiebel heran. Bei mir hat der Tipp schon funktioniert, ging aber auch schon mal komplett in die Hose 😉

Wasser:
Man wäscht ja viel Obst und Gemüse mit Wasser ab. Dieses kann man wunderbar zum Giessen verwenden. So treibt man bei einem Balkon meiner Grösse die Wasserkosten nicht in astronomische Höhen. Ich habe ein Sieb mit dazu passender Schüssel. So kann ich das Wasser bequem auffangen und dann direkt in die Giesskanne geben.

Dosen:
Ich bestelle meine Kaffee gerne bei green cup coffee und die Cookies bei knusperreich. Beides kommt in schönen Dosen. Diese kann man in den gelben Sack geben oder als Blumentöpfe verwenden. Einfach ein paar Löcher in den Dosenboden bohren, eine Gefrierbeutel (diesen  unten durchlöchern) in die Dose geben und diesen mit Erde füllen. Darein kann man nun Kräuter oder kleine Blümchen einpflanzen. Die Abflusslöcher sind wichtig, da sich ansonsten das Wasser staut und die Pflanzen kaputt gehen.

best coffee - best cookies

Hier noch ein Tipp für Säulenobst oder Rosenstöcke:
Eigentlich sollten diese jedes Jahr einen grösseren Topf mit neuer Erde bekommen. Was nun tun, wenn es für einen grösseren Topf keinen Platz mehr hat? Nach dem Winter hole ich den Wurzelballen aus den Topf und schneide 3-4 Keile rein. Der Wurzelballen kommt zurück in den Topf und wird mit neuer Erde aufgefüllt. So bekommen die Pflanzen jedes Jahr neue Erde und wachsen sehr schön weiter.

I garden therefore I am :-)

Nun hoffe ich, dass der ein oder andere Tipp für euch hilfreich war.

ein Ausflug in die vegane Welt und zurück

Viele von euch haben bestimmt schon von den Büchern “vegan for fit” und “vegan for fun” gehört. Ich habe inzwischen beide Bücher auf meinen iPad und habe mich mal an “vegan for fit” gewagt. Offen und ehrlich muss ich sagen, dass ich Milchprodukte liebe und hier und da auch mal ein gutes Stück Fleisch geniesse.

Etwas planlos ging das ganze an einem Samstag los. Auf in den Bioladen und Hafermilch, Mandel- und Cashewmus und noch so ein paar andere vegane Lebensmittel einkaufen.

Los ging es mit Blumenkohl und einer Currysauce zum Lunch. War das vielleicht eine riesige Portion! Dumm nur, dass ich 1-2 Stunden später wieder Hunger hatte. Also die Packung Maischips öffnen und überlegen, wieviel man davon essen darf. Immerhin war mein Magen nun etwas busy. Abends gab es die gefüllte Aubergine. Die war sehr lecker und ich bin nun endgültig ein Fan von dem weissen Mandelmus.

Blumenkohl-Curry-Crunch #vegan #for #fit #blumenkohl #curry #crunch

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Gefüllte Aubergine #vegan #for #fit #aubergine #kidneybohnen #mandelmus #thymian

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Am Sonntag ging es los mit einem Beerenmüsli mit Hafermilch. Nun ja, Hafermilch und ich werden nie die grössten Freunde werden, aber man konnte das Müsli essen. Vor meiner Radtour habe ich die Cinnamon Bliss Kiss Kugeln gemacht. Voller Motivation ging es auf das Radel und damit kreuz und quer durch Lörrach. In einer Stunde kann man eine gute Strecke zurücklegen. Dummerweise habe ich unterwegs viele Fliegen geschluckt. Das Ende meiner veganen Zeit? OMG 😉 Nach der Velotour gab es ein paar von diesen Cinnamon Bliss Kiss Kugeln als Belohnung. Zum Lunch dann die Zucchinibandnudeln mit Sauce. War lecker, aber mein Magen meldete bald wieder Hunger. Nun ja, keine Kohlendhydrate halt. Also habe ich die restlichen Cinnamon Bliss Kiss Kugeln verdrückt. So ein knurrender Mangen ist auf Dauer ja nicht wirklich toll. Abends gab es eine der Salate aus dem Buch. Lecker, aber – genau hält nicht lange vor. Mit teilweise knurrenden Magen ging es ins Bett.

Muesli with berries #vegan #for #fit #muesli #müsli #breakfast

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Lecker 🙂 #vegan #for #fit #cinnamon #bliss #kiss #kugel

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Zucchini Bandnudeln mit Mangold-Mandelmus Sauce #vegan #for #fit #lunch

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Salad #vegan #for #fit #walnuts #tofu #tomate #cucumber #pepper

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Am Montag ging es los mit dem Hirsebrei. Bei mir gab es dazu Apfelmus. Danach ging es einkaufen. Viel Gemüse, viel Obst und noch mehr. Immerhin hatte ich bis zum Lunch kein Hunger. Wow! Da gab es den Quinoa Salat. Wieder lecker, aber trotz Stufe 2 und Kohlenhydrate hatte ich bald wieder Hunger. Die restlichen Maischips mussten daran glauben. Abends gab es eine gemischten Salat und ganz viel Hunger danach. Sehr viel Hunger, der irgendwie nicht verschwinden wollte. Mit dem Hunger verschwand auch meine Motivation weiterzumachen. Ich stand so gegen Mitternacht auf und gönnte mir eine Scheibe Brot mit Marmelade. Eigentlich sollte man nach 19 Uhr nix mehr essen, aber das war mir zu dem Zeitpunkt relativ egal. Zumal ich mit dem Thema sowieso abgeschlossen hatte.

Quino salad #vegan #for #fit #salat #salad

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Am Dienstag ging es auf den Markt. Ich holte mir ein Brötchen. Dann ging es zum Metzger und dort holte mir frisches Mett. Das gab es mit einem Milchkaffee zum non-vegan Frühstück. War das lecker.

Mettbrötchen #mett #lokal #fleisch #baden #frühstück

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Seitdem esse ich wieder normal weiter. Ich werde hier und da ein paar vegane Gerichte in meinen Alltag einbauen, aber rein vegan kann und will ich nicht leben. Weiterhin werde ich darauf achten, dass das Fleisch, welches ich kaufe, nicht aus Massentierhaltung stammt und ein glückliches Leben hatte. Vor einiger Zeit habe ich mein Essgewohnheiten umgestellt. Weniger Fett, abends kaum bis keine Kohlenhydrate, weniger Fleisch und viel Obst/Gemüse. So habe ich 10kg abgenommen. Ich werde weiter daran arbeiten, ein paar Kilos zu verlieren, aber ja schön langsam.

Interessant finde ich ja, dass es viele vegane oder vegetarische Produkte gibt, die an Fleisch, Wurst oder Käse vom Namen her erinnern. Im Bioladen gibt es veganen Käse oder Würste. Braucht man das? Braucht man Räuchertofu, der nach Speck schmeckt oder Seitan, den man in seinen veganen Döner steckt? Das ist mir nur so aufgefallen. So ganz am Rande 😉

Abschliessend kann ich sagen, dass man bei vegan for fit sehr viel kocht und wiegt. Nicht sich selber, sondern die Zutaten für die vegane Gerichte 😉

sautierte Rosaseitlinge mit Pfannenkuchen

Letzte Woche kam mein Homegrow Set von Chido’s mushrooms an. Ich hatte mich für die Rosaseitlinge entschieden, da die so schön aussehen. Meine Pilze wollten nicht aus der Öffnung wachsen, so dass die Kartonbox erst einmal weg musste. Ich habe den Beutel weiter eingeschnitten, so dass die Pilze wunderbar wachsen konnten. Hier sieht man schön, wie die Pilze sich entwickeln:

Als ich noch kleiner war und daheim wohnte, ging es im Herbst immer Pilze sammeln. Meine Mutter kannte sich mit Pilzen sehr gut aus. Auch meine Oma, bei der es immer sauer eingelegte Pilze gab. Waren die lecker. Daheim gab es nach der Wanderung meistens sautierte Pilze auf Pfannenkuchen. Yummy! Heute gehe ich nicht mehr Pilze sammeln, da ich mich damit nicht auskenne. So züchte ich meine Pilze in der Wohnung mit dem Homegrow Set von Chido. Der Rosaseitling ist ein feiner Pilz, der leicht an den Austernpilze erinnert. Aus der ersten Ernte habe ich mein Lieblingsgericht gemacht.

für 1 Person
für die Pilze:
70 g Rosaseitling
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
1 EL Petersilie, fein gehackt
etwas frisch gepressten Grapefruitsaft (ca 1-2 EL)

Die Pilze in Stücke teilen. Butter in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel-/Knoblauchwürfel darin glasig braten. Die Pilze hinzufügen und solange braten bis sie gar sind. Petersilie unterheben. Mit Salz und Peffer würzen und ganz zum Schluss den Grapefruitsaft hinzufügen. Auf dem Pfannenkuchen servieren.

sautierte Rosaseitling

 

 

 

 

 

 

 
für die Pfannenkuchen:

2 Eier
200 g Mehl
50 ml Mineralwasser
200 ml Milch
1 Prise Salz

Die Eier trennen und das Eiweiss steif schlagen. Eigelb, Mehl, Milch, Mineralwasser und die Prise Salz zu einem Teig verarbeiten. Das Eiweiss vorsichtig unterheben. Falls der Teig noch zu dickflüssig ist, einfach etwas Mineralwasser hinzufügen. Öl in einer Pfanne erhitzen und nach und nach die Pfannenkuchen ausbacken.

Pfannenkuchen schmecken kalt auch sehr lecker. Einfach mit etwas Butter und der Lieblingsmarmelade bestreichen. Das kann ich zu jeder Tageszeit essen 😉