Wirsingcurry

WirsingcurryKatharina von esskultur.at ernährt sich zur Zeit vegan. Insgesamt 21 Tage will sich auf jegliche Produkte verzichten, die ein Tier als Herkunft haben. Kein Honig, keine Milch, kein Käse, keine Eier, kein Fleisch, keine Wurst und so weiter.
Letzten Sommer habe ich mich an die “vegan for fit” Diät gewagt. 4 lange Tage habe ich durchgehalten, bis die Lust auf “normales” Essen siegte. Jeder Gang entlang einer Käsetheke war eine Qual. Fleisch habe ich nicht so sehr vermisst, aber jegliche Form von Milchprodukten. Da ich hier und da doch gerne mal einen Kaffee trinke, habe ich jede Form von Milchersatz ausprobiert. Nix schmeckt so gut wie richtige Milch, finde ich.
Auch wenn Katharina am Ende ihrer 21 Tage ist, hier ein veganes Rezept von mir für sie.

für 2 Personen
2 kleine oder 1 grosser Wirsing
1 TL Ingwer, gerieben
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1-2 TL Madras Curry
1 Dose Kokosmilch (200 ml)
Sojasauce
1 EL Öl

Den Wirsing putzen, Strunk herausschneiden und den Kohl in breite Streifen schneiden. Die Zwiebelwürfel und den Ingwer in Öl andünsten, mit Madras Curry bestäuben und mit Kokosmilch ablöschen. Die Wirsingstreifen dazu geben, gut vermischen und für ca 10 Minuten dünsten. Mit Sojasauce abschmecken.

Dazu passt Reis.

l’aligot

l'aligotIch bin Fan von arte. Das ist mein absoluter Lieblingssender. Dort gibt es nicht nur wunderschöne Dokumentarfilme über Land und Leute, sondern auch immer wieder tolle Sendungen zum Thema Kochen. Manchmal ist es auch ein Mix aus beiden. Neulich waren sie bei 360° Geo in Aubrac. Das ist irgendwo in Frankreich und berühmt für seine Kühe. Meine Aufmerksam richtete sich auf ein Gericht, welches immer und überall gekocht worden ist, l’aligot. Sah nach Kartoffelbrei mit Käse und einer Bratwurst dazu aus. Also los ging die Suche nach einem Rezept. Auf Facebook durfte ich erfahren, dass das Gericht einfach nur göttlich schmeckt. Ich schilderte das Gericht auch meiner Marktdame aus dem Elsass. Diese kennt aligot nicht, aber im Elsass gibt es eine andere Version davon. Man nimmt dafür ganz, ganz jungen Münsterkäse. Der darf noch nicht laufen bzw stinken. Mit einem ganz, ganz jungen Münsterkäse bewaffnet ging es in die heimische Küche und ich bereitete mein erstes aligot zu. Was kann ich sagen? Es schmeckt göttlich 🙂

für 1-2 Personen
250 g mehlige Kartoffeln
125 g ganz jungen Münsterkäse
1-2 EL Creme fraiche
1 Knoblauchzehe
Muskatnus
Butter
pro Person eine Bratwurst

Die Kartoffel schälen und in gleich grosse Stücke schneiden. Zusammen mit der halben Knoblauchzehe weich kochen. Die Kartoffeln abgiessen und mit Creme Fraiche, etwas Butter zu Kartoffelbrei verarbeiten. Den Münsterkäse fein würfeln und nun zu dem Kartoffelbrei geben. Fleissig rühren bis der Käse geschmolzen ist. Mit Muskatnus, etwas frischem geriebenen Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken.

Nebenbei die Bratwürste braten. Bei Bedarf noch ein paar Zwiebelringe glasig dünsten.

L’aligot zusammen mit der Bratwurst servieren und geniessen.

Hier gibt es noch ein schönes Video dazu:

lauwarmer Wurzelgemüsesalat mit Kartoffelcrumble und Tempehchips

Gemüseregal

Das Gemüseregal rockt den Winter” – ein Blogevent, wo man ein veganes 2-Gänge Menü zaubern soll. In letzter Zeit esse ich ja hier und da mal vegan, meistens vegetarisch und nur ganz selten Fleisch. Das Dessert seht schon seit etwas längerem und ist hier auch schon verbloggt. Nun kommen wir zu dem Hauptgang. Die Idee kam letzten Sonntag als ich Herrn Hoffmann auf arte vegan kochen sah. Heute ging es auf den Markt und dann wurde geputzt, gewürfeln, gebraten und danach lecker gegessen.

lauwarmer Salat vom Wurzelgemüse

für 1 hungrige Person
1 Petersilienwurzel
1 Pastinake
1 weisse Rübe
1 Butterrübe
2 Möhren
1 Blatt Wirsing
1-2 EL Agavensirup
1-2 EL Rapsöl
1 EL Apfelessig
Kräutersalz, Pfeffer
einige Scheiben schwarzer Rettich

2 Pellkartoffeln (gerne bunte)

6-8 dünne Scheiben Tempeh

Das Wurzelgemüse schälen und würfeln. Das Wirsingblatt in feine Streifen schneiden. Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse anbraten. Mit Agavensirup ablöschen und einkochen lassen.

Die Kartoffeln pellen und mit den Händen zerdrücken. Die Brösel auf ein Backblech geben, dieses in den Ofen geben und auf 225°C erhitzen. Hier und da mal die Tür öffnen, damit der Dampf entweichen kann. Die Streusel sind perfekt, wenn sie schön crunchy sind. Das war bei mir kurz nach Erreichen der 225°C. Mit Salz würzen.

Rapsöl in eine Pfanne geben, erhitzen und Tempeh knusprig ausbraten. Mit Salz würzen.

Zu dem Wurzelgemüse den Apfelessig geben und kurz verdampfen lassen. Mit dem Kräutersalz und Pfeffer würzen. Den Salat auf dünnen Scheiben vom schwarzen Rettich anrichten, mit den Kartoffelcrumble bestreuen und mit den Tempehchips servieren.

lauwarmer Salat vom Wurzelgemüse

Als Dessert gibt es das vegane Schoggimousse. Ein wunderbares Wintermenü 🙂

lauwarmer Salat vom Wurzelgemüse  lauwarmer Salat vom Wurzelgemüse

Kürbis-Carpaccio

Kürbis-CarpaccioIch war diese Woche in den Bergen auf ca 2000m. Auf 2000m gibt es in Melchsee-Frutt die Fruttlodge. Von aussen sieht das Hotel nicht so besonders aus, aber drinnen ist es ein Traum. Die Zimmer sind riesig und wunderschön eingerichtet. Ich hatte ein Zimmer mit Blick zum Melchsee und wäre beinahe auf dem Sofa eingeschlafen, so schön war der Ausblick 😉 Im Hotel kann man natürlich auch sehr gut essen. Da steht doch auf der Karte etwas von einem Kürbis-Carpaccio. Das wollte ich unbedingt probieren. Es war mit Pinienkernen und Parmesankäse angerichtet und lecker. Im Kopf überschlugen sich meine Ideen, wie man es Take5! tauglich machen kann. Die Gruppe von 180° hat das Event ja immer noch am Laufen. Also habe ich mich auf die Suche nach Kürbis-Carpaccio Rezepten gemacht und bin fündig geworden. Hier ist nun mein etwas anderes Kürbis-Carpaccio 😉

für 1 Person
6-7 sehr dünne Scheiben Hokkaido Kürbis
100 ml Weissweinessig
1 El Sojasauce (gehört bei mir zum Standardvorrat)
6-7 dünne Scheiben Ingwer (Joker)
100 ml Wasser
2-3 EL Honig (Joker)

Parmesan, fein gehobelt

25 g Walnüsse, gehackt
1/2 EL Honig (ich setzte den Joker natürlich mehrmals ein, wenn ich ihn schon verwende ;-))
1-2 getrocknete Tomaten, fein gewürfelt

sehr dünne Scheiben vom Rinderhüftsteak

Essig, Sojasauce, Ingwer, Honig und Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Die Kürbisscheiben für 1-2 Minuten darin garen und dann im Sud abkühlen lassen. Für ca 3 Std an einen kühlen Ort stellen.

Walnüsse in einer Pfanne anrösten, Tomatenwürfel dazugeben und mit Honig karamelisieren. Die Masse auf Backpapier streichen und erkalten lassen. Danach grob hacken.

Die Kürbisscheiben auf einen Teller anrichten, Walnuss-Tomaten Crunch und Parmesanhobel darüber verteilen. Die Scheiben vom Rinderhüftsteak entweder roh oder kurz gebraten auf das Carpaccio geben. Fertig ist ein etwas anderes Carpaccio 😉

OPTIONAL: Take 5

Kartoffelküchlein mit Feta

Greek Potato & Feta CakeEine Partei in Deutschland plant einen Veggie Tag in allen Kantinen. Ein Donnerstag soll es sein. Ist zwar eine nette Idee, aber warum muss man das Rad immer wieder neu erfinden? In vielen Ländern gibt es schon den fleischfreien Montag (meat free Monday). Die Idee dahinter ist, dass man über das Wochenende doch mehr Fleisch isst und man deswegen am Montag mal ganz und gar auf Fleisch und Fleischprodukte verzichten sollte. Zudem soll auch auf die Auswirkungen von Massentierhaltung hingewiesen werden. Eigentlich ist es schade, dass die Idee vom fleischfreiem Montag hier noch nicht aufgegriffen worden ist. Wäre eigentlich ganz einfach. Man erstelle ein Portal, lade die Kochprominenz und/oder Foodblogger ein einmal pro Woche ein fleischfreies Rezept zu posten und erstelle noch Infos zur Tierhaltung und deren Auswirkungen. Dazu noch eine Facebook Fanpage und einen twitter Account. Sollte so kompliziert ja nicht sein. In Neuseeland gibt es das schon und mir gefällt es sehr gut.

Ich selber esse immer weniger Fleisch. Zudem will ich wissen, wo das Fleisch herkommt. Ich zahle lieber etwas mehr für ein gutes Stück Fleisch, weiss dann aber auch, dass es in der Pfanne sich nicht in Wasser auflöst und am Schluss ein kleiner Klumpen ist. So koche ich zur Zeit viele vegetarische Gerichte, die auch Fleischessern gut schmecken. Heute gab es z.B. die Kartoffelküchlein mit Fetakäse und dazu lecker Zucchinigemüse.

für 1 Person
250 g Kartoffeln
25 g Fetakäse, zerbröselt
1/2 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfetl
1 EL Petersilie, fein gehackt
etwas Salz, Pfeffer
Öl
1 TL Gute Laune Gewürz oder Kräuter der Provonce
Amaranth Popcorn

Die Kartoffeln schälen und weich kochen. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in etwas Öl glasig dünsten. Die Kartoffel zerstampfen und mit Fetakäse, Petersilie, Zwiebel- und Knoblauchwürfeln und den Kräutern gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus dem Teig 4 gleichgrosse Buletten formen und im Amaranth Popcorn wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Küchlein von jeder Seite für 3 Minuten goldbraun braten.

für das Zucchinigemüse:
1/2 klein Zwiebel, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, in feine Scheiben geschnitten
1 Zucchini, in Halbmonde geschnitten
Öl
Salz, Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch in Öl glasig dünsten. Die Zucchinischeiben dazugeben, gut anbraten und abdecken. Für ca 5 -10 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Hinweis: Links zu Onlineshops oder kommerziellen Webseiten sind ausschließlich Empfehlungen die ich nach bestem Wissen und Gewissen gebe, für die ich aber keine Gegenleistung erhalte.

Rahmpilze mit Brezenknödel

Rahmpilze mit BrezenknödelDies ist mein letztes Rezept mit den Rosaseitlingen. Diese habe ich jetzt alle geerntet. Hoffentlich wachsen evtl. noch welche nach. Wäre echt schön, da der Pilz so lecker ist. Ansonsten würde ich sehr gerne die Limonenseitlinge von Chido’s mushrooms ausprobieren, aber die kann man zur Zeit nicht als Homegrow Set bestellen 😦

Brezenknödel
250 g Brezeln, vom Vortag, ohne Salz und gewürfelt
250 ml lauwarme Milch
2 Eier
1 Zwiebel, gewürfelt
2 EL Petersilie, grob gehackt
1 EL Butter
Muskatnuss, Salz und Pfeffer

Die Zwiebelwürfel in der Butter glasig dünsten. Die Eier mit der Milch verrühren und über die Brezenwürfel geben. Zwiebelwürfel und Petersilie unterheben. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Für 15 Minuten ruhen lassen.

Eine Bahn Alufolie mit einer Bahn Frischhaltefolie belegen. Die Knödelmasse darauf verteilen und zuerst in der Frischhaltefolie einwickeln (nicht zu eng, da der Knödel noch aufgeht). Dann alles in Alufolie einwicklen und gut an der Seite verschliessen.

Den Knödel für 30 Minuten im Dampfgarer (ich habe den von wmf) bei 90° C garen. Aus den Folien nehmen und in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese in Butter goldbraun braten. Der Rest vom Knödel lässt sich sehr gut einfrieren.

Rahmpilze
ca 100 g Rosaseitlinge, in mundgerechte Stücke geteilt
1 EL Butter
2 El Petersilie, grob gehackt
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
2 EL Sahne
Salz, Pfeffer
2 EL Grapefruitsaft, frisch gepresst

Die Zwiebelwürfel in der Butter glasig dünsten. Die Pilze dazugeben und mitbraten. Mit Sahne ablöschen. Petersilie und Grapefruitsaft hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sehen diese Pilze nicht wunderschön aus?
Rosaseitling II Rosaseitling I

Knusperpilze mit Quarkdip

Knusperpilze mit QuarkdipDiese Rosaseitlinge von Chido’s mushrooms sind echt super lecker. Zuerst gab es sie ja sautiert und später dann als Knusperpilze. Auch so haben sie sehr fein geschmeckt. Paniert habe ich sie mit Panko Paniermehl. Das ist das Paniermehl aus Japan/Korea. Zu den Knusperpilzen gab es einen Salat von Balkonien und ein Quarkdip.

Rosaseitling (ca 70 g)
1 Ei
3-4 EL Mehl
ca 100 g Panko Paniermehl
Öl

125 g Magerquark
2 EL Sahne
Kräuter nach Lust und Laune (bei mir Petersilie und Schnittlauch)
Paprikapulver
Salz, Pfeffer

Salat mit einem Dressing nach Wahl. Ich habe noch ein paar Himbeeren unter den Salat gemischt.

Eine Panierstrasse aufbauen – Mehl – Ei – Paniermehl und die Pilze nacheinander panieren. In Öl von beiden Seiten knusprig braten.

Für den Dip Magerquark mit der Sahne vermischen. Kräuter unterheben und mit Paprikapulver, Salz und Peffer abschmecken.

sautierte Rosaseitlinge mit Pfannenkuchen

Letzte Woche kam mein Homegrow Set von Chido’s mushrooms an. Ich hatte mich für die Rosaseitlinge entschieden, da die so schön aussehen. Meine Pilze wollten nicht aus der Öffnung wachsen, so dass die Kartonbox erst einmal weg musste. Ich habe den Beutel weiter eingeschnitten, so dass die Pilze wunderbar wachsen konnten. Hier sieht man schön, wie die Pilze sich entwickeln:

Als ich noch kleiner war und daheim wohnte, ging es im Herbst immer Pilze sammeln. Meine Mutter kannte sich mit Pilzen sehr gut aus. Auch meine Oma, bei der es immer sauer eingelegte Pilze gab. Waren die lecker. Daheim gab es nach der Wanderung meistens sautierte Pilze auf Pfannenkuchen. Yummy! Heute gehe ich nicht mehr Pilze sammeln, da ich mich damit nicht auskenne. So züchte ich meine Pilze in der Wohnung mit dem Homegrow Set von Chido. Der Rosaseitling ist ein feiner Pilz, der leicht an den Austernpilze erinnert. Aus der ersten Ernte habe ich mein Lieblingsgericht gemacht.

für 1 Person
für die Pilze:
70 g Rosaseitling
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
1 EL Petersilie, fein gehackt
etwas frisch gepressten Grapefruitsaft (ca 1-2 EL)

Die Pilze in Stücke teilen. Butter in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel-/Knoblauchwürfel darin glasig braten. Die Pilze hinzufügen und solange braten bis sie gar sind. Petersilie unterheben. Mit Salz und Peffer würzen und ganz zum Schluss den Grapefruitsaft hinzufügen. Auf dem Pfannenkuchen servieren.

sautierte Rosaseitling

 

 

 

 

 

 

 
für die Pfannenkuchen:

2 Eier
200 g Mehl
50 ml Mineralwasser
200 ml Milch
1 Prise Salz

Die Eier trennen und das Eiweiss steif schlagen. Eigelb, Mehl, Milch, Mineralwasser und die Prise Salz zu einem Teig verarbeiten. Das Eiweiss vorsichtig unterheben. Falls der Teig noch zu dickflüssig ist, einfach etwas Mineralwasser hinzufügen. Öl in einer Pfanne erhitzen und nach und nach die Pfannenkuchen ausbacken.

Pfannenkuchen schmecken kalt auch sehr lecker. Einfach mit etwas Butter und der Lieblingsmarmelade bestreichen. Das kann ich zu jeder Tageszeit essen 😉

Urban Farmers

Ich mochte schon immer gerne regionale und saisonale Lebensmittel in meiner Küche. Ich will im Winter keine Früchte, die mehr Meilen auf ihrem Konto haben als ich. So habe ich mich immer mehr mit der regionalen Küche beschäftigt. Was wächst hier und wann gibt es was. Nie aus den Augen verloren habe ich, dass die Weltbevölkerung immer schneller wächst. Bald werden wir 9 Milliarden Menschen sein und die Städte wachsen und wachsen. Dies war letzte Jahr bei arte ein Thema. So kam ich u.a. auch auf die Urban Farmers. Die Idee von ihnen heisst Aquaponic. Mit Farmen auf dem Dach kann man Fische und Gemüse gleichzeitig züchten. Es fallen keine langen Transportwege an, da die Farm auf fast jedem Flachdach stehen kann.

Letzte Woche konnte ich nun mal die Urban Farm auf dem Lokdepot im Dreispitz/Basel besuchen. Ich war echt sprachlos. Da wachsen munter Tomaten, Salate und sogar sogenannte Microgreens (geht geschmacklich in Richtung Kresse). In einem anderem Bereich planschen Fische vor sich her. Die ganze Anlage kommt komplett ohne Erde aus. Das Wasser geht von den Fischen zu den Pflanzen und gereinigt wieder zurück zu den Fischen. Die Wurzeln der Pflanzen sind im Wasser und ernähren sich von den Ausscheidungen der Fische.

Schön wäre es nun, wenn man das Gemüse und die Fische z.B. in der Migros Dreispitz kaufen könnte. Bis jetzt werden nur Restaurants in der Umgebung von den Urban Farmers mit frischem Gemüse und fangfrischem Fischen versorgt.

Hier nun ein paar Impressionen von der Farm:

frische Kräuter:
Urban Farmers /1

der Salat-Nachwuchs:
Urban Farmers /2

Wurzeln:
Urban Farmers /3

Microgreens:
Urban Farmers /4

Salat, Salat und noch mehr Salat:
Urban Farmers /5

gemischter Salat mal ganz anders:
Urban Farmers /9

noch grün, aber bald rot:
Urban Farmers /10

Tortino alla fiorentina

Tortino alla fiorentinaAls ich noch etwas junger war, habe ich “das grosse Italien Kochbuch” von meinem Bruder geschenkt bekommen. Es ist eines meiner Lieblingskochbücher, was man inzwischen auch sieht 😉
Jetzt, wo der Sommer langsam loslegt, gibt es auf dem Wochenmarkt immer super viele Zucchinis. Dieses Rezept geht einfach und es schmeckt super lecker.

für 4 Personen:
1 Bund glatte Petersilie, fein gehackt
600 g junge Zucchini
2 EL Mehl
6 EL Olivenöl
6 Eier
4 EL Milch
1-2 EL Pecorino Käse, frisch gerieben
Salz, Pfeffer

Den Backofen auf ca 240°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Zucchini abwaschen und in lange, dünne Scheiben schneiden. In Mehl wenden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben darin goldbraun braten. Die Scheiben in einer Auflaufform schichten.
Eier mit Milch, Käse und Petersilie vermischen und mit Salz und Pfeffer gut würzen.
Die Eiermischung über die Zucchinischeiben geben.
Im Backofen für 20 Minuten backen. Mit einem Salat und etwas Brot servieren.