Rosenkohl auf Weltreise

Rosenkohl - asiatisch angehauchtDieser Blogbeitrag ist eine Liebeserklärung an das Kochbuch “Die Jahreszeiten Kochschule – Winter” von Richard Rauch und Katharina Seiser. Letzten Dezember lachte mich das Kochbuch auf der Homepage meiner Buchhandlung an. Kurze Zeit später hatte ich es in den Händen und will es seitdem nicht mehr hergeben. In dem Kochbuch findet man viele traditionelle Rezepte mit dem gewissen Extra. Hier und da wird einfach eine weitere Zutat hinzugegeben und so schmeckt alles gleich noch einmal besser. Schön finde ich auch die Unterteilung: “unterirdische Schätze“, “oberirdische Schönheiten“, “gesotten & geschmort“, “Sautanz“, “aus dem Meer“, “flott, elegant & vegetarisch“, “Wintersonne vom Baum“, “süsser Germteig“, “heisser Advent“. Man findet also saisonale Gemüse und Rezepte, die zeigen, dass nicht nur Filets gut schmecken. Alle Rezepte, die ich bisher probiert habe, haben super funktioniert. Sie sind einfach nachzukochen und waren immer sehr lecker. Eines meiner Lieblingsrezepte kommt hier. Ich hätte die Pfanne ganz alleine leeressen können, so fein war das.

für 4 Personen oder 2 hungrige Personen
350 g geputzter Rosenkohl
4 EL Erdnussöl
ca 50 g frischer, geriebener Ingwer
1 kl rote Chilischote, entkernt und in feine Ringe geschnitten
1 Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, geschält und fein gewürfelt
1 Bio Limette, Saft und Zesten (wenn man keine Bio Limetten bekommt, dann nur den Saft verwenden)
150 g dünne Glasnudeln
2 Zweige Koriander, grob gehackt
1 EL Ahornsirup
2 EL japanische Sojasauce
3 EL Fischsauce
50 g geröstete Erdnüsse
ca 100 gr Rindfleisch (Filet – in dünne Scheiben geschnitten) – optional

In einem Wok 3 EL des Erdnussöls erhitzen und den Rosenkohl goldbraun braten. Die Glasnudeln mit heissem Wasser übergiessen, ca 3-4 Minuten ziehen lassen und abgiessen. Das Fleisch in dem restlichen Erdnussöl 1-2 Minuten anbraten lassen und warm stellen.

Den Rosenkohl mit Ahornsirup, Sojasauce und Fischsauce ablöschen. Ingwer, Chili, Frühlingszwiebel, Knoblauch, Limettensaft und – zesten zu dem Rosenkohl geben und gut vermengen.

Glasnudeln und Fleisch unterheben und gut umrühren. Mit den Erdnüssen und Koriander garnieren.

Vorsicht: da will man sich reinlegen und nicht mehr aufhören 🙂

Inspiration: “Die Jahreszeiten Kochschule – Winter” von Richard Rauch und Katharina Seiser auf Seite 46

Nun freue ich mich auf das nächste Kochbuch aus dieser Reihe – der Sommer folgt dem Winter. Wettertechnisch noch nicht ganz, aber es wird wärmer und der Schnee schmilzt.

Pancake mit Bacon und Ahornsirup

Pancakes

Ich liebe den Winter, sich warm einpacken und mit den Schneeschuhen durch die Gegend laufen. Vom Muskelkater danach spreche ich jetzt lieber nicht 😉 Daheim, vor dem Balkonfenster sitzend die Schneeflocken beobachten, macht auch Spass. Dazu eine heisse Schokolade und meine kleine Welt ist in Ordnung.

Für solch eine Schneeschuhtour muss man natürlich gut gestärkt sein. Was gibt es da besseres als Pancakes mit Bacon und Ahornsirup? Nichts 🙂 Das ist mein zweiter Beitrag für das derzeitige Blog-Event “Aus der Pfanne” von Rebekka von Pfanntastisch! hosted by zorra.

Pancakes (6 oder mehr – je nachdem, wie gross sie werden)
1 Cup (120 g) Mehl
1 Cup (240 ml) Milch
1/4 TL Salz
2 TL Backpulver
1 Ei
20 g geschmolzene Butter

ca 6 Scheiben Bacon
Ahornsirup

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verrühren, abdecken und für 30 Minuten ruhen lassen.

In einer grossen Pfanne Butterschmalz eritzen und mit einer Schöpfkelle 2-3 Portionen Teig in die Pfanne geben. Sobald die erste Seite knusprig ist und sich Bubbles an der Oberfläche bilden, die Pancakes wenden. Nun auch die zweite Seite schön knusprig braten. Die Pancakes warm stellen.

In der Pfanne 6 Scheiben Bacon knusprig braten.

Die Pancakes mit Bacon und Ahornsirup servieren. Diese Süss-Salzig Kombination ist der Hammer!

Inspiration: “zu Tisch.” von Anna und Catherine Pearson auf Seite 208

Blog-Event CXXVI - Aus der Pfanne (Einsendeschluss 15. Januar 2017)

2016 – mein Jahresrückblick

Das Jahr 2016 neigt sich langsam dem Ende zu. Es ist also Zeit mal einen Blick zurück zu werfen. Sabine Schlimm von Punktkommatext stellt dieses Jahr die Fragen und macht ebenso die Verlinkungen. Danke dafür!

1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?
Das war der Geburtstagspost für “wir retten was zu retten ist”: Wir gugeln uns zum Geburtstag oder ein Kuchen mit Loch und viel Hicks
Eierlikörkuchen

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?
Salmorejo: da hängen ganz viele Erinnerungen an Madrid dran. Die Salmorejo habe ich immer auf meinen Geschäftsreisen dorthin im Sommer genossen. Sie schmeckt auch nur wirklich im Sommer gut.
kalte Tomatensuppe
Croissant: auf die bin ich immer noch mächtig stolz. In einem Kurs habe ich gelernt, wie man die richtig macht. Das waren meine ersten, die ich danach daheim gemacht habe. Sie sind super fluffig geworden – halt so, wie richtige Croissants sein sollen 😉
Croissants
Bagels: mein erstes Synchronbacken und dann noch dazu mit neuer Küche. Kurz davor ist meine Traumküche eingezogen. Die Bagels wurden super und der Bagelsburger war der Hammer.
fliegend

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?
Schwer zu sagen. Ich lese einige Blog regelmässig.
Die Kochbuch Rezesionen von Susanne sorgen immer mehr für erhöhten Umsatz in meiner Buchhandlung.
Dann folge ich zumfressngern und ihren nose-to-tail Rezepten. Die Schweinsöhrli will ich unbedingt mal ausprobieren.
Ebenso folge ich neu Stadt-Land-Gnuss in fast direkter Nachbarschaft.

4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?
Das war sicherlich der Pizzateig vom Synchronbacken. Den habe ich immer und immer wieder angesetzt. Mal für Pizzen, mal für Foccacia, dann mal für Brötchen oder Baguettes. Dieser Teil ist echt der Hammer!
synchronbacken: Pizzateig

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?
Mit dem Kochen habe ich weniger Probleme. Für das Bloggen fehlt mit seit dem Sommer schlichtweg Zeit. Das ist für mich aber auch kein Problem, da ich nur so aus Spass blogge. Bis auf eine kleine Kooperation mit einem demeter Hof, lehne ich weiterhin Kooperation ab. Ich will das der Blog nicht nur noch aus Werbung besteht.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?
Meine Neuentdeckungen 2016 stehen alle in meiner neuen Küchen. Ich liebe inzwischen meinen Induktionsherd. Damit geht Kochen gleich noch einmal schneller. Dann will ich den MANZ Herd nicht mehr missen. Für den perfekten Teig braucht es natürlich noch eine gute Küchenmaschine. Der Chef ist da schon top 🙂
Nebst der Küche durfte ich dieses Jahr viel kulinarisches erleben.
– Da war ich bei Christian in Rothenburg o.d.T., wo ich mit einem tollen Menü verwöhnt wurde. Ihn habe ich kurze Zeit später wieder getroffen bei dem AEG Event bei Stuttgart.
AEG Taste AcademyAEG Taste Academy
AEG Taste AcademyAEG Taste Academy
– Ein absolutes Highlight war das Essen der Schweizer Kochnationalmannschaft in Bern. Hut ab vor dieser Leistung und dem dritten Platz in Erfurt.
– In Island habe ich mich nebst traumhafter Natur auch kulinarisch rundum verwöhnen lassen.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?
Da musste ich auch lange suchen. Nun ja, diese Frage kann auch mein Blog nicht beantworten. Woher soll ich bitte schön wissen, wie gross eine Cocktailgurke wird 🙂

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?
Für meinen Blog wünsche ich mir, dass er weiterhin von der kleinen, aber feinen Leserschaft gelesen wird. Gegen neue Leser habe ich natürlich auch nichts.
Ich wünsche für mich selber mal etwas mehr Mut neue Sachen auszuprobieren. Mich also an Rezepte ran zu wagen, die etwas komplizierter sind. Mal schauen, was das wird.
Ansonsten wünsche ich mir und natürlich all meinen Lesern Gesundheit, Frieden und ganz viel Glück!

Steckrüben Rösti

Steckrüben RöstiDer Winter ist so langsam da und es ist die Zeit der Wurzelgewächse. Es liegt wohl an meiner ehemaligen Leidenschaft am Buddeln (als Kind konnte ich das echt super), dass ich alles liebe was in der Erde wächst 🙂 Nun liebe ich das Wurzelgemüse, weil es die Küche im Winter wunderbar bereichert. Auf Balkonien wachsen deswegen Zuckerwurzeln, Stachys und Erdmandeln. In der wöchentlichen Biokiste von dem demeter Hof Dinkelberg gibt es zur Zeit alles andere, u.a. auch Steckrüben, Pastinaken, Petersilienwurzeln und noch vieles mehr. So kam es auch, dass ich neulich eine Steckrübe in der Hand hielt. Ich mache super gerne Suppen oder Eintöpfe damit, aber so eine Rübe muss man doch auch anders zubereiten können oder? So kam die Idee mit den Rösti. Apropos Rösti. Ich sass mal mit zwei Schweizer Zöllnern im Zug von Freiburg nach Basel. Irgendwie kamen wir auf die Zubereitung von Rösti zu sprechen. Nimmt man nun gekochte oder rohen Kartoffeln, mehlige oder festkochende, Butterschmalz oder Schweineschmalz? Fragen über Fragen und keine davon wurde während der Zugfahrt geklärt. Immerhin wurde ich seitdem von beiden immer sehr höflich gegrüsst, wenn ich über den Zoll bin 😉

So, nun zu den Rösti, die wie ein Wunder perfekt zu dem derzeitigen Blog-Event “Aus der Pfanne” von Rebekka von Pfanntastisch! hosted by zorra passt.

für 1 grosse Rösti
300 g gekochte Pellkartoffeln vom Vortag
200 g gekochte Steckrübe
Salz, Pfeffer
30 g Butterschmalz

optional:
1 Ei pro Person
1 Scheibe Speck pro Person
geriebenen Bergkäse

Die Pellkartoffeln schälen und mit einer Röstiraffel reiben. Die Steckrübe ebenso reiben. Nun beides gut vermischen und mit Salz/Pfeffer würzen.

Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Kartoffelmischung zugeben, aus der Masse einen Kuchen formen und diesen goldbraun braten. Nun diesen wenden. Dazu legt man einen grossen Teller auf die Pfanne und dreht diese um. So landet die Rösti auf dem Teller und kann nun vorsichtig zurück in die Pfanne gegeben werden. Nun auch die zweite Seit goldbraun braten.

Nun kann man je nach Lust und Laune die Speckscheiben in einer Pfanne auslassen und die Eier als Spiegeleier darüber geben. Ebenso kann man die Rösti mit geriebenem Käse am Schluss verfeinern. Zusammen mit einem Salat eine tolle Mahlzeit.

Blog-Event CXXVI - Aus der Pfanne (Einsendeschluss 15. Januar 2017)

Randen-Baguette

Randen-BaguetteVor ca 2 Wochen wurde das Kochbuch “Dinkelreis & Pfefferchirsi” im Hafen von Basel vorgestellt. Ein tolles Event, an das ich gerne zurückdenke. Das Kochbuch dreht sich um die kulinarische Vielfalt beider Basel. Es hat Portaits toller Produzenten und natürlich wunderbare Rezepte drinnen. Viele Köche und Bäcker aus der Region haben ihre Lieblingsrezepte für das Buch herausgerückt. Ein Rezept hatte es mir besonders angetan, ein Rezept für das Randen-Baguette von der Bäckerei KULT.

Extra für den World Bread Day 2016 habe ich das Baguette nachgebacken. Es ist geschmacklich, wie auch farblich, eine Wucht! Leicht süsslich durch die Randen, womit es perfekt zu Käse passt.

für 3 grosse Baguettes

1 kg Mehl Typ550
430 ml Wasser
10 g Hefe
100 g gekochte und pürierte Randen
100 g gekochte und fein gewürfelte Randen
25 g Salz

Die Hefe in etwas Wasser auflösen. Mehl, Hefe, pürierte Randen und Randenwürfeli in eine grosse Rührschüssel geben. Etwas Wasser hinzugeben (noch nicht alles). Zuerst für 4 Minuten auf niedrigster Stufe den Teig kneten lassen. Das Salz hinzugeben und auf 2ter Stufe den Teig für weitere 6 Minuten kneten lassen. Dabei nach und nach Wasser hinzugeben. Es sollte am Schluss ein weicher, elastischer Teig entstanden sein. Bei Bedarf noch etwas mehr Wasser hinzugeben. Den Teig abdecken und für 1 Stunde ruhen lassen, dabei alle 20 Minuten den Teig einmal strecken und falten. So kommt viel Luft rein, was ein Baguette braucht.

Nach der Stunde den Teig dreiteilen. Aus jedem Teil ein Kugel formen. Diese 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Nun aus der Kugel lange Baguettestangen formen. Diese mit der Naht nach oben auf ein bemehltes Backtuch geben. Immer etwas Tuch zwischen den Baguette haben. Zudecken und 45 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 250°C vorheizen. Die Baguettes wenden und mehrmals schräg einschneiden. Die Brote auf das heisse Blech geben, etwas Wasser in den Backofen schütten und die Baguettes für 30 Minuten backen. Die Baguettes sind fertig, wenn sie beim Klopfen auf die Unterseite richtig hohl klingen.

Die Baguettes auf einem Gitter auskühlen lassen und geniessen.

Inspiration: “Randen-Baguette” aus dem Buch “Dinkelreis & Pfefferchirsi” Seite 178

peanutbutter chocolate muffins

peanutbutter chocolate muffinsEs ist Sonntag, draussen ist es grau in grau – mal mit, mal ohne Regen. So ein perfekter Sonntag zum Bloggen. Nebenbei köcheln meine Rouladen, im Backofen ist ein grosser Topf mit Zwetschgen, aus denen mal Powidl werden soll.

Dann feiert die liebe Zorra ihren 12ten Bloggeburtstag und wünscht sich “Muffins zum zwölften“. So kam es, dass ich seit Jahren mal wieder Muffins gebacken habe. Mir und allen at work haben sie super gut geschmeckt.

für 12 Muffins
trockene Zutaten
90 g Vollkornmehl
100 g Mehl Typ 405
1,5 TL Backpulver
0,5 TL Natron
75 g Schoggistücke

nasse Zutaten
1 Ei
120 g Zucker
60 ml Pflanzenöl (neutrales)
130 g Erdnussbutter (bei mir die crunchy one)
240 g Buttermilch

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Muffinblechvertiefungen mit Papierförmchen auslegen.

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Dann die nassen Zutaten in eine grosse Schüssel geben und alles gut verrühren. Nach und nach die trockenen Zutaten zu den nassen geben und verrühren bis alles feucht ist.

Den Teig auf die Förmchen verteilen und die Muffins für 20 bis 25 Minuten backen.

Etwas auskühlen lassen, einen Espresso zubereiten und die Muffins geniessen. Perfektes Soulfood bei dem derzeitigem Wetter.

peanutbutter chocolate muffins

Inspiration: “Jutta’s Muffins” von Jutta Renz Seite 63

Geburtstags-Blog-Event CXXIV - Muffins (Einsendeschluss 15. Oktober 2016 - Icons made by Freepik from www.flaticon.com)

Baba Ganoush

Dimg_7489er Altweibersommer hat nun Einzug gehalten und meine Biokiste, die ich einmal pro Woche bekomme, ist voll mit Obst und Gemüse, dass den Sommer draussen geniessen durfte. So kam es, dass diese Woche eine Aubergine dabei war. Eine recht grosse, nun ja, keine so riesige, aber gross genug für eine Portion Baba Ganoush. Das ist jetzt richtig gut, da es voll mit Knoblauch, Vitamin C und sonstigen guten Nährstoffen ist. Der Winter kommt ja bald und da muss der Körper fit sein für Schnee, Eis und Kälte. Das Baba Ganoush ist auch perfekt für die Rettungsaktion “vegetarische Aufstriche”. Man kann es richtig dick auf ein Fladenbrot streichen und mit Gurken- und Tomatenscheiben belegen. Man kann auch Knäckebrot neben und es in das Baba Ganoush dippen.

für 1 Portion
1 Aubergine
etwas Olivenöl

1 EL Tahini (Sesampaste)
1 EL Olivenöl
Saft einer halben Zitrone
1 Knoblauchzehe, geschält
etwas Kreuzkümmel, gemahlen
Salz
1-2 EL fein geschnittene Petersilie

Die Aubergine  leicht mit Olivenöl bestreichen und in einen 250°C heissen Backofen geben.  Diesen gleich am Anfang auf 200°C herunterschalten und die Aubergine die Hitze für ca 45 Minuten geniessen lassen. Die Aubergine aus dem Ofen nehmen, schälen und das Fruchtfleich in einen Mixbecher geben. Etwas auskühlen lassen.

Dazu kommen dann Tahini, Olivenöl, Zitronensaft, etwas Kreuzkümmel, Knoblauch und Salz. Den Pürierstab reinheben und alles fein pürieren. Die Petersilie unterheben und das Mus in eine Schüssel umfüllen. Mit Klarsichtfolie abdecken und für ein paar Stunden in den Kühlschrank geben.

Et voila, fertig ist ein super feiner vegetarischer Aufstrich. Idealerweise verwendet man die Restwärme vom Brotbacken für die Aubergine.

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Hier sind die Beiträge der Mitretter: