Tortilla mit Avocado Dip

TortillaEs ist immer noch Sommer, allerdings gibt es schon die ersten Anzeichen für den Herbst. Deswegen sollten wir die Sonne, die Hitze und das Leben noch geniessen. In BW sind auch noch Sommerferien. Was gibt es da schöneres als ein Picknick mit Freunden oder der Familie? Optimal ist da ein Gericht, welches man eingepackt mitnehmen kann. Als Idee für das nächste Picknick hätte ich für euch eine Tortilla mit Estragon und Zucchini. Dazu gibt es einen richtig leckeren Avocado Dip.

für 4 Personen
Tortilla
800 g festkochende Kartoffeln
350 g gelbe Zucchini
350 g grüne Zucchini
5 EL Olivenöl
3 Zweige französischen Estragon
6 Eier
80 ml Milch
Salz/Pfeffer/Muskatnuss

Avocado Dip
1 reife Avocado (Hass)
1 unbehandelte Limette
1/2 kleine scharfe Chilischote
Salz

Am Vortag die Kartoffel mit Schalte kochen und über Nacht abkühlen lassen. Am nächsten Tag schälen und in 5 mm dicke/dünne Scheiben schneiden. Ebenso die Zucchini in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Falls die Zucchini etwas älter sind und viele Kerne haben, diese entfernen.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Derweil 4 EL Öl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. Kartoffel und Zucchini goldbraun braten. Die Pfanne vom Herd nehmen.

Estragon abzupfen und fein hacken. Milch, Eier und Estragon verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Kartoffel und Zucchini dazugeben und gut vermengen.

Die Pfanne mit dem restlichen Öl auspinseln. Die Kartoffel-Zucchini-Ei-Mischung in der Pfanne verteilen. Die Tortilla für ca 20-15 Minuten im Ofen stocken lassen. Falls die Eiermilch noch weich ist, einfach für weitere 5 Minuten stocken lassen.

Die Tortilla aus dem Ofen nehmen, einen Teller auf die Pfanne geben und zügig umdrehen. So stürzt die Tortilla auf den Teller. Die Tortilla auskühlen lassen und in Tortenstücke teilen.

Für den Dip die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in eine Schale geben. Nun Limettenabrieb und -saft mit der Avocado zerstampfen. Die Chilischote halbieren, die Kerne entfernen (höchstens man mag es scharf) und nun fein hacken. Zu der Avocado geben. Mit Salz abschmecken. Den Dip in ein verschliessbares Gefäss geben und kühl stellen.

Alle Zutaten in einen Picknick Korb packen, etwas Baguette und was zu drinken dazu packen. Auf geht es den restlichen Sommer geniessen.

Inspiration: “Die Jahreszeiten Kochschule – Sommer” von Richard Rauch und Katharina Seiser Seite 155

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synchronbacken#19: Fougasse

Fougasse /4Alle Monate findet das Synchronbacken, welches von Zora und Sandra organisiert wird, statt. Letzes Wochenende war es wieder soweit. Das 19te Synchronbacken statt an.

Zora und Sandra haben es zeitlich auch wieder perfekt geplant. Der Sonntag war der einzigste kühle Tag der ganzen Woche. Am Morgen hatte es sogar mal ein paar Wolken am Himmel. Bei solchen Bedingungen macht das Backen gleich doppelt Spass. Auch war dieses Mal wieder eine super Runde zusammen. Synchronbacken macht einfach nur Spass. Du warst noch nie dabei? Nächsten Monat gibt es bestimmt wieder eins.

für 3 Fougasse:
Sauerteig
150g Wasser
150g Mehl (Typ 550 oder Tipo 00)
15g Weizensauer / Anstellgut

Alles in einem grossen Gefäss verrühren, abdecken und mindestens 12 Stunden ruhen lassen.

Hauptteig
315g reifer Weizensauer (den, der über Nacht gereift ist)
350g Mehl (Typ 550 oder Tipo 00)
210g Wasser
Zutaten mischen und 30 Minuten zur Autolyse stehen lassen

11g Salz
Salz hinzufügen und so lange langsam mischen bis sich der Teig von der Schale löst

40-60g Wasser
Dieses nur zufügen, falls der Teig noch nicht weich genug ist. Ansonsten weglassen! Andere Synchronbäckerinnen hatten so ihren Spass mit etwas zu viel Wasser. Also Vorsicht.

Den Teig rund formen und in eine geölte Schüssel geben. Abdecken und so lange gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Den Teig rausnehmen und strecken und falten. Wieder in die Schüssel geben und für weitere 40 Minuten gehen lassen.

Nun den Teig dreiteilen. Jedes Stück rund falten, abdecken und noch einmal für 45-60 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Teiglinge etwas flach drücken, 5 mal einschneiden, aber nicht durchschneiden, etwas in Form bringen und auf ein Backpapier legen.

Die Fougasse für 12 Minuten bei 250°C backen. Danach auf 220° C reduzieren und für weitere 18 Minuten backen.

Fougasse /1

Abkühlen lassen. Alles Essbare (Oliven, Käse, Wurst, Butter etc.) aus dem Kühlschrank holen. Dazu ein Gläschen Wein und die Welt ist in Ordnung. Teilen? Kann man, muss man aber nicht 🙂

Fougasse /2

und hier sind die Beiträge der anderen Synchronbäckerinnen:

Sandra von From Snuggs Kitchen
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Melissa von gourmandises végétariennes
Petra vonObers trifft Sahne
Jeanette von Cuisine Violette
Siomone von zimtkringel
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Birgit D von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
Dagmar von Dagmars Brotecke
Christina von The Apricot Lady
Ingrid von auchwas

 Fougasse /3    

Gurkengranité mit weisser Schoggimousse

Gurkengranité mit SchoggimouseEs ist Sommer hier im Südwesten. Die Temperaturen klettern gerne mal wieder auf über 30°C und das Denken fällt schwer. Zumal es im Büro häufig genauso heiss ist.

Was wäre so ein Sommer aber ohne ein Sommerspecial von “wir retten was zu retten ist”. Die Idee war schnell geboren. Ein Gang durch den Supermarkt und schon war klar, was es geben wird. Eis, genauer gesagt fast Wassereis. Die etwas noblere Variante davon. Wassereis gibt es zum selber Einfrieren oder aber schon fix und fertig in der Tiefkühltheke eines jeden Supermarktes. In der Schweiz haben die so tolle Namen wie “Rakete” oder “Winnetou”.

Ach ja, so eine Warnung gleich zu Anfang. Wenn ihr erst einmal Gurkengranité und diese ultra flufflige weisse Schoggimousse im Tiefkühler bzw. Kühlschrank habt, dann könnt ihr euch dort gleich häuslich einrichten. Das macht süchtig! Kaum hat mein Schälchen davon genossen, will man gleich ein weiteres haben. Halt bis alles alle ist 🙂

für 4 Personen:
Granité
300 g Gurke
1 grüner Apfel
2 unbehandelte Zitronen
80 g feiner Zucker
1 Messerspitze Salz
2 Zweige Zitronenthymian

weisse Schoggimousse
140 g weisse Schokolade
200 ml Milch
200 ml Schlagsahne

Die Gurke und den Apfel entsaften. Von einer Zitrone die Schale fein abreiben. Beide Zitronen auspressen. Gurken- und Apfelsaft, Zitronenrieb und -saft, Zucker, Salz und die Blätter (plus Blüten, wenn es hat) des Zitronenthymians gut verrühren. Der Zucker sollte sich aufgelöst haben. In eine flache, abdeckbare Form geben und für min 6 Stunden im Tiefkühler frieren lassen.

Die weisse Schokolade in kleine Stückchen brechen. Milch und Schlagsahne erhitzen (nicht kochen!) und die Schokolade darin auflösen. Die Mischung in eine Isi Flasche (Gourmet Whip 0,5l) geben. Etwas auskühlen lassen. Dann den Verschlusskopf (Dichtungsring nicht vergessen) aufschrauben. 2 Kapseln (reichen bei 0,5 l) nachdrücken. Mindestens 3 Stunden kühl stellen.

Nachdem man die Wartezeit irgendwie überlebt hat, nimmt man sich ein Schälchen, ein grosses Schälchen. Zuerst etwas Schoggimousse in das Schälchen geben. Dann mit einer Gabel das Granité fein schaben und neben dem Schoggimousse anrichten. Das wiederholt man so lange, bis beides aufgegessen ist.

Inspiration: “Die Jahreszeiten Kochschule – Sommer” von Richard Rauch und Katharina Seiser – Seite 173

wir_retten_was_zu_retten_ist

Hier sind die Beiträge der Rettungsgruppe:

Anna Antonia – Gebacken: Aubergine, Zucchini, Feta
auchwas – Rosen-Blüten-Zitronen-Spritzer
Brittas Kochbuch – Gazpacho andalúz
Brotwein – Flammkuchen griechische Art mit Feta und Oliven
Das Mädel vom Land – Gesulzte rote Beeren
Fliederbaum – Bunte sommerliche Obsttorte
genial-lecker – Cassis mit Grappa und Fruchtauszug
German Abendbrot – Baskisches Hühnchen vom Grill
giftigeblonde – Hausgemachte Antipasti
kebo homing – Flammkuchen mit Pfifferlingen
lieberlecker – Sauerrahmeis
Münchner Küche – Eis am Stiel mit Joghurt und Johannisbeeren
Obers triftt Sahne – Schwarzkirsch Galette
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau – Gegrillter Kukuruz
The Apricot Lady – schnelle Sommerküche
Unser Meating – Gazpacho

synchronbacken#18: Almhefekuchen

synchronbacken: AlmhefekuchenAlle Monate findet das Synchronbacken, welches von Zora und Sandra organisiert wird, statt. Letzes Wochenende war es wieder soweit. Das 18te Synchronbacken statt an. Das Wetter war optimal dafür, es war kühl und eher regnerisch. Okay, nach dem ersten Stück zog es mich dann doch noch mit 2 Stück Kuchen in die Badi nach Riehen. Da war es total leer und nur meine Motivationstrainerin war da. So schwommen wir noch ein paar Runden zusammen. Ich versuchte mich mal wieder im Delphinstil und kraulte auch einige Bahnen. Nach so gut 10 Runden und einer warmen Dusche, genossen wir ein Stückchen von dem Kuchen mit Blick auf ein fast leeres Badi.

So nun zu dem Rezept (für 1 Backblech)
Teig
540 g Weizenmehl 550
250 g Milch (aus dem Kühlschrank)
55 g Rohrzucker
10 g Salz
35 g Weizenanstellgut
35 g Eigelb (aus dem Kühlschrank)
11 g Frischhefe
6 g Rum
55 g Butter (aus dem Kühlschrank)

Alle Zutaten bis auf die Butter in die Rührschüssel eurer Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf niedrigster, dann 10 Minuten auf nächst höherer Stufen kneten. Der Teig sollte leicht weich sein. Ich musste noch etwas Milch dazugeben. Dann die Butter stückchenweise unterrühren. Den Teig in eine Schüssel geben, abdecken und über Nacht im Kühlschrank deponieren. Ach ja, der Teig geht auf. Das bitte bei der Auswahl der Schüssel beachten.

Vanillepudding
750g Milch
1 Vanilleschote
2 Eigelb (40g)
60g Stärke
60g Rohrzucker

Eigelbe, Stärke und Zucker mit 6 EL vermischen. Die restliche Milch mit der ausgekrazten Vanilleschote in einem Topf zum Kochen bringen. Die Eigelbmischung unterrühren. Den Pudding in eine Schüssel geben und mit Klarsichtfolie abdecken. Abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen.

Streusel
400g Mehl Type 550
250g Butter
200g Zucker

Alle Zutaten zu Streusel verarbeiten. In eine Tüte geben und ab damit in den Kühlschrank.

Am nächsten Morgen geht es dann weiter.

Den Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Abdecken und eine Stunde ruhen lassen. Dann den Vanillepudding darauf verteilen, abdecken und noch einmal 1,5 Stunden gehen lassen.

Den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Wer will kann auf den Pudding noch Obst der Saison geben. Bei mir sind Aprikosen drauf gelandet. Nun die Streusel auf den Pudding verteilen. Den Kuchen für 30 Minuten backen.

synchronbacken: Almhefekuchen

Abkühlen lassen und dann geniessen. Optimal schmeckt er nach 10 Runden im 20°C kühlerem Wasser in der Naturbadi 🙂

Hier sind noch die Beiträge der anderen Synchronbäckerinnen:

Alpenburger

AlpenburgerEs ist wieder eine Rettung angesagt. Dieses Mal geht es um Burger. Diese bekommt man inzwischen schon fix fertig tiefgekühlt, gekühlt und bestimmt irgendwo auch in Pulverform zu kaufen. Diese sind low carb, gesund, ungesund und bestimmt mit ganz viel “Chemie”. Allerdings kann man Burger super einfach selber herstellen. Das ist nix wofür man eine mehrjährige Kochlehre absolviert haben muss. So kann man etwas experimentieren und jeder Burger schmeckt immer wieder anders. Mein Burger entstand beim Durchlesen von dem wunderschönen Kochbuch “leaf to root”. Ich hatte Kohlrabi in meiner Biokist und wollte etwas mit der Schale machen. So landete ich bei den Kohlrabischalen-Pickels, die sehr gut zu Raclette passen. Na, dämmert es, was noch so alles auf meinem Burger gelandet ist? Yep, Raclette 🙂
So los geht es mit dem Rezept

Kohlrabischalen Pickels

Kohlrabischalen-Pickels (min 12 h vorher zubereiten)
60-80 Kohlrabischale (die Verwendung von einem Sparschäler ist fast ein Muss, da ansonsten die Schale zu dick wird)
150 ml Verjus
30 g Zucker
1 TL Salz
4 TL rosa Pfeffer (nix anderes verwenden!)
2 getrocknete Lorbeerblätter

Alle Zutaten mit 150 ml Wasser in einen Topf geben, aufkochen und gut 1 Minute köcheln lassen. Ein Marmeladenglas (240 ml Inhalt) heiss ausspülen. Die Pickels noch einmal aufkochen lassen und dann alles in das Marmeladenglas geben. Deckel drauf, umdrehen und abkühlen lassen. Die Pickels mindestens 12 Stunden ziehen lassen.
Fürstenauer Weissbrot

Buns
335 g Mehl
10 g Salz
15 g Zucker
8 g Hefe
31 g Olivenöl
100 g Milch
100 g Wasser

Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Auf der niedrigsten Stufe 16 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Aus dem Teig 4-5 Burgerbuns formen. Wer kleine Burgerbuns will, wiegt Teigstücke von 45 g ab. Diese mit etwas Abstand zu einander auf eine Backpapier legen. Abdecken und für 2 Stunden gehen lassen. Sie sollten sich ca verdoppelt haben. Den Ofen auf 210°C vorheizen. Die Buns mit Milch bestreichen und mit Mehl bestäuben. Nun für 8 Minuten anbacken und danach für 18 Minuten bei 180°C fertig backen. Auskühlen lassen.

Fürstenauer Weissbrot

Patties
150 g Hackfleisch pro Person (eine gute Mischung vom Metzger des Vertrauens – also 50% eher fetteres Fleisch und 50% mageres Fleisch)
smoked salt und normales Meersalz zum Würzen der Patties. Das smoked Salz gibt dem ganzen eine tolle Note.

Das Hackfleisch mit den Salzen gut würzen. In Form bringen. Die Patties im Backofen bei ca 52°C für 20 Minuten vorgaren. Auf dem Grill fertig garen.

1 Scheibe Raclette (meiner war geräuchert) pro Person
Den Raclette auf die Patties legen und schmelzen lassen.

Die Burgerbuns aufschneiden, mit etwas Butter bestreichen und kurz auf den Grill geben.

So, nun beginnt die Bastelei
Die Burgerbuns mit Dijonaise bestreichen, oben und unten mit einem Salatblatt belegen, eine Scheibe Tomate darauf geben, darauf kommt der Pattie mit dem Raclettekäse und die Krönung sind die Kohlrabischalen Pickels. Zusammenklappen, Mund so weit es geht öffnen, den Burger etwas zusammendrücken und reinbeisen. Yummy 🙂

Dazu passt ein kühles Bier, aber auch Wein je nach Lust und Laune.

Nun will ich auch mal eine riesiges Lob an  Susi und  Sina aussprechen! Schön, dass es euch und die Rettungen gibt!

wir_retten_was_zu_retten_ist

Hier sind die Beiträge der Mitretter:
1x umrühren bitte aka kochtopf – Der Albóndigas Burger
Anna Antonia – Sultans Burger
auchwas – Fisch Burger
Brittas Kochbuch – Lammburger
Brotwein – Cheeseburger mit Sauerteig Hamburger Brötchen – Burger Buns mit Lievito Madre
Cuisine Violette – Grundrezept Burger-Patties
From-Snuggs-Kitchen – Cole Slaw
genial-lecker – Hamburger nach Rike
Katha kocht! – Cheeseburger mit Guacamole
Leberkassemmel und mehr – Chili-Cheese-Burger
lieberlecker – Asia Burger
magentratzerl – Frankenburger
münchnerküche – Rauchige BBQ Sauce
our food creations – Griechischer Bauern-Burger
Pane-Bistecca – Lachs – Hamburger
Paprika meets Kardamom – Der sauigste Cheeseburger ever mit der weltbesten Burgersauce
Prostmahlzeit, die Turbohausfrau – Rettungsaktion: Burger
Summsis Hobbyküche – Cheesburger ohne Tamtam
The Apricot Lady – Cheeseburger mit karamellisierten Zwiebeln

synchronbacken#16: Abfrischbrot

synchronbacken: AbfrischbrotAlle Monate findet das Synchronbacken, welches von Zora und Sandra organisiert wird, statt. Dieses Mal gab es wieder ein Brot zum Backen. Das Rezept dazu ist denkbar einfach und auch für Brotbackneulinge gedacht.

Als Besitzerin eines MANZ-Backofens brauchte ich keinen Topf. Da lässt man einfach den Teigling auf einen Einschieber plumsen und ab damit in den Ofen.
Nach den ersten 15 Minuten habe ich den Ofen einmal aufgemacht, damit der Dampf rauskommt. Kann man machen, muss man aber nicht.

Das Brot wurde super fluffig und erinnert an ein Bauerbrot. Es schmeckt super einfach nur mit Butter und Meersalz, aber auch mit süssen Aufstrichen oder Käse/Wurst.

Erster Vorteig:
35 gr Weizenmehl, Typ 550
18 gr Wasser, lauwarm
3 gr frische Hefe

Alle Zutaten miteinander verkneten und in einer Schüssel abgedeckt bei Zimmertemperatur für 2 Std. gehen lassen.

Zweiter Vorteig:
erster Vorteig
120 gr Weizenmehl, Typ 550
60 gr Wasser, lauwarm

Alle Zutaten miteinander verkneten und in einer Schüssel abgedeckt bei Zimmertemperatur für 3 Std. gehen lassen.

Brühstück:
50 gr Roggenvollkornmehl
60 gr Wasser, kochend

Das Mehl in eine Schüssel geben, Wasser aufkochen und das Mehl damit übergießen. Gut verrühren, bis das komplette Mehl feucht ist. Die Schüssel abgedeckt bei Zimmertemperatur für 3 Std quellen lassen.

Hauptteig:
zweiter Vorteig
Brühstück
295 gr Weizenmehl, 550
200 gr Wasser, lauwarm
3 gr frische Hefe
10 gr Salz

In einer Schüssel alle Zutaten mit der Küchenmaschine für 7-8 min. auf niedriger, anschließend 2-3 min. auf der nächst höheren Stufe verkneten. Der Teig ist feucht-weich, löst sich aber vom Schüsselboden ab.

Den Teig nun für 30 min. in der Schüssel abdeckt gehen lassen, dann einmal falten und weitere 30 min. gehen lassen. Nun einen Laib formen, in ein Gärkörbchen geben (Schluss nach unten – aufgerissen, Schluss nach oben – einschneiden) und weitere 30 min. gehen lassen, das Volumen sollte sich deutlich vergrößert haben.

Den Backofen rechtzeitig inkl. Topf und Deckel auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Deckel abnehmen und den Laib vorsichtig in den Topf stürzen, evtl. einschneiden. Topf mit dem Deckel verschließen und für 15 min. backen. Jetzt die Temperatur auf 210°C senken und das Brot weitere 20 min. backen. Den Deckel nun abnehmen und das Brot 10 min. offen im Topf fertig backen.

synchronbacken: Abfrischbrot

Das Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

synchronbacken: Abfrischbrot

Hier sind die Links zu den Mit-Synchronbäckerinnen:

Radieschen-Salat mit Kürbiskernen und Cranberries

Radieschenblatt-SalatNach zwei etwas kühleren, aber wunderschönen Wochen Island bin ich wieder daheim in der Wärme. Während meiner Abwesenheit hat sich auch einiges auf Balkonien getan. Ich staunte nicht schlecht, als ich meine Radieschen gesehen habe. Sind die gewachsen! Nachdem ich auch wieder auf den Balkon kam (Frau musste natürlich kurz vor dem Abflug die Kurbel vom Rollladen schrotten), konnte ich nun auch ernten.

Für den Beitrag für das Blogevent CXX “Genuss des Frühlings” von Zorra von kochtopf.me und Jeanette von Cuisine Violette verwende ich alles vom Radieschen. Also das Radieschen und das Radieschengrün. Dies wird gerne weggeworfen, was eigentlich sehr schade ist. Wichtig ist nur, dass die Radieschen von einem Demeter – oder Biohof bzw. aus dem eigenen Garten sind.

So, nun geht es los mit dem Rezept, welches für 4 Personen als Vorspeise oder 2 Personen als Hauptgericht reicht.

600 g Radieschen mit Grün
6 EL Kürbiskerne
6 TL Rohrzucker
6 EL getrocknete Cranberries

3 EL Kürbiskernöl
4 EL Apfelessig
2 TL grobkörniger Senf
Salz

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Den Zucker dazugeben und warten bis dieser schmilzt. Das bitte ganz, ganz vorsichtig machen, da verbrannter Zucker kein geschmackliches Highlight ist. Sobald der Zucker geschmolzen ist alles gut umrühren. Die Kürbiskerne zum Abkühlen auf ein Backpapier geben.

So, nun werden zuerst die Radieschen von ihrem Grün befreit. Die schönsten Blätter beiseitelegen. Die Radieschen vierteln oder achteln, je nach Grösse.

Nun die Radieschenblätter auf einen Teller legen, darauf kommen die Radieschenstücke, die karamellisierten Kürbiskerne und zum Schluss die Cranberries.

Radieschenblatt-Salat

Für die Salatsauce die restlichen Zutaten vermengen und gut abschmecken. Diese über den Salat geben.

Nun nimmt man ein Stück Brot und geniesst diesen absolut leckeren Salat.

Radieschenblatt-Salat

Inspiration: Radieschenblatt-Salat mit karamellisierten Kürbiskeren auf dem Buch “Leaf to Root” vom AT-Verlag

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)