Schokoladen-Kaffeekuchen

choco-coffee cake
In einer der letzten Ausgaben von “essen und trinken für jeden Tag” stand ein Rezept für einen Kaffeekuchen. Da ich reinen Kaffeekuchen nicht mag, habe ich das Rezept etwas geändert. Als Chocoholic musste für mich da noch etwas Schokolade rein. Das Resultat schmeckt.
Eine Sache am Rande. In vielen Kochbüchern steht Eier Klasse M. Nur wo bekommt man noch Eier Klasse M her? In Lörrach gibt es diese nur noch in dem Bioladen. Ansonsten gibt es nur noch Klasse L oder grösser. Wann wird das mal angepasst?

für eine 25 cm Kastenform
150 g weiche Butter
200 g Zucker
Salz
Mark einer Vanilleschote
4 Eier (Klasse M), getrennt
1 PK Sahnepuddingpulver
2 TL Weinsteinbackpulver
1 EL lösliches Espressopulver
1 EL Kakaopulver
6 EL Milch
3 El Schokostücke (zartbitter)
1 Pk Kuchenglasur (dunkel)

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Die Kuchenform buttern.

Butter mit Zucker und Vanillemarkt schaumig rühren. Eigelbe dazugeben und gut vermischen. Mehl, Puddingpulver, Backpulver, Espressopulver, Kakaopulver und die Milch unterrühren. Die Eiweiss mit einer Brise Salz steif schlagen. Vorsichtig unter den Teig heben. Die Schokostücke zum Schluss zum Teig geben.
Den Teig die Form geben und für 50-60 Minuten backen.

Den Kuchen auskühlen lassen und mir der Kuchenglasur überziehen.

Kemmeriboden-Bad, CH-6197 Schangnau

sweet heavenSolange es in den Bergen noch Schnee hat, bin ich fast jedes Wochenende mit den Schneeschuhen unterwegs. Die Touren sind eher gemütlich und haben meistens ein kulinarisches Ziel.

Bei globaltrail.net bin ich auf eine Schneeschuhtour in Sörenberg aufmerksam geworden. Da stand was von “Wer nach dem sportlichen Teil glustig auf etwas Süsses ist, kann sich im Restaurant Kemmeriboden-Bad ein weitbekanntes Kemmeriboden-Meringue gönnen.”. So etwas darf ich natürlich nicht lesen 😉

Also ging es mal an einem sonnigem Samstag nach Sörenberg. Mit der Seilbahn ging es hoch zum Rossweid und von dort aus auf Schneeschuhen nach Kemmeriboden-Bad. Vor den Augen hatte ich natürlich immer das süsse Ziel.

In Kemmeriboden-Bad angekommen hatte ich wirklich Hunger. Unterwegs gab es nur eine Banane und etwas zu trinken. So habe ich mir erst einmal einen Salat gegönnt und als Dessert gab es dann die berühmte Meringue. War die vielleicht riesig. So etwas hatte ich bis dato noch nie vor mir gehabt. Lecker war sie zudem auch noch. Ein Ausflug dahin lohnt sich! Ich kommer sicher wieder nach Kemmeriboden-Bad. Vermutlich im Frühling, wenn alles blüht.

Anreise: via Bern oder Luzern mit dem Zug nach Escholzmatt und von dort aus mit dem Postauto nach Kemmeriboden-Bad.
Website: http://www.kemmeriboden.ch