Serviettenknödel

Gulasch mit ServiettenknödelMit etwas Verspätung kommt noch mein Beitrag für “altes Brot ist was wert” von Michèle und Illona von “Stadt, Land, Gnuss“. Viel Brot wird einfach weggeworfen, weil es vielleicht 1-2 Tage alt ist. Dabei kann man auch mit nicht mehr 100% frischem Brot so viele Leckereien zubereiten. Ich komme aus einer Familie, wo ohne Knödel gar nichts geht. Bei mir hat es immer Brotwürfel im Tiefkühler für Heisshunger auf Knödel. Ältere Baguettes, Brötchen, Brezeln, Laugengebäck wird gewürfelt, abgewogen, eingepackt und auf -18°C tiefgekühlt.
So, nun geht es zum Serviettenknödel. Die kann man super in Scheiben schneiden, eingefrieren und bei Bedarf sind sie super schnell knusprig gebraten. Dazu passt u.a. ein Gulasch, Pilzragout oder Bäckchen.

Für eine Rolle Knödel
500 g gemischtes altes Brot (Laugenbrötchen, Brötchen, Graubrot etc. ), gewürfelt
80 g Zwiebeln, fein gewürfelt
40 g Butter
150 ml Milch
50 g Sahne
Salz
Pfeffer
1 Bund Petersilie, fein gehackt
2 Eier (M)

Zwiebelwürfel in der Butter glasig dünsten, mit Milch und Sahne ablöschen, aufkochen und über die Brotwürfel geben. Alles gut vermischen.

Petersilie und Eier unterheben und mit Salz/Pfeffer gut abschmecken. 15 Minuten ziehen lassen.

In einem länglichen Bräter Wasser zum Kochen bringen.

Die Knödelmasse auf zuerst Klarsichtfolie geben und einwickeln. Danach in Alufolie einpacken. Gut zudrücken, ins siedende Wasser geben und für 20 Minuten ziehen lassen.

Die Knödelrolle aus dem Wasser holen, auspacken und in Scheiben schneiden. Diese in etwas Butter knusprig braten.

Bei mir gab es das Gulasch von Tim Mälzer dazu. Zusammen mit Apfelmus ist das eine ganze tolle Kombination.

Ohne Nachschlag geht das bei mir nicht 😉

Gulasch mit Serviettenknödel

Buletten mit Bratkartoffeln

Buletten Neulich habe ich bei Zorra Buletten fast nach Lafer gesehen. Mein Lieblingsrezept dafür ist immer noch von Tim Mälzer. Da ich Buletten auch gerne kalt esse, habe ich gleich ein paar mehr gemacht.
Noch so ne Sache am Rande. Brötchen vom Vortag gibt es bei mir eigentlich nie daheim, da ich so gut wie nie Brötchen essen. Was tun, wenn in jedem Bulettenrezept was von Brötchen vom Vortag steht? Frau von Welt ist ja nicht ganz so dumm 😉 Also habe ich mir 5 Brötchen gekauft und einen Tag stehen lassen. Eins davon kam in die Buletten und die anderen 4 gewürfelt (einzeln verpackt) in den Tiefkühler. So habe ich jetzt immer Brötchen vom Vortag daheim 🙂

für 4 Personen
1 Brötchen vom Vortag
150 ml Sahne
500 g Hackfleisch halb/halb
1 rote Zwiebel, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 EL Butter
2 EL Persilie, fein gehackt
1 TL Senf
1/2 TL Majoran, getrocknet
1 TL edelsüsses Paprikapulver
2 Eier (Grösse M)
Salz, Pfeffer

Das Brötchen in dünne Scheiben schneiden und in der Sahne gut 10 Minuten einweichen. Zwiebel und Knoblauch in der Butter glasig dünsten.

Die Brötchen ausdrücken und mit den restlichen Zutaten zum Hackfleisch geben. Alles gut vermengen und mit Salz, Pfeffer abschmecken.

Aus der Masse Buletten formen und diese in 2-3 EL Öl von beiden Seiten 5 Minuten bei mittlerer Temperatur braten.

Bei mir gab es dazu Bratkartoffeln aus 3 Pellkartoffeln vom Vortag und einer roten Zwiebel. Ein einfaches, aber super leckeres Essen 🙂