Basler Brot

 Bread Baking Day #69 - Regionale Brote / Local breads (last day of submission Juny 1st, 2014)Der Gourmet sucht beim aktuellen BBD Event “regionale Brote“. Ich wohne hier im Dreiländereck Deutschland – Schweiz – Frankreich. So habe ich hier auch eine ganze tolle Auswahl an verschiedenen Broten. Auf dem Markt gibt es hier jeden Donnerstag und Samstag leckere Baguettes aus dem Elsass. Dann hat es hier das Wiesentäler Brot. Meine Bäckerei Paul hat ein leckeres Hausbrot. In Basel gibt es u.a. das ganz feine Basler Brot. Dafür verwendet man das Ruchmehl, welches man hier überall bekommt. Ich war von meiner ersten Version echt begeistert und werde das Brot noch häufiger backen.

Gesäuerter Vorteig
75 g Ruchmehl
75 g Wasser
10 g Anstellgut (100% Hydratation)
0,1 g Frischhefe

Hauptteig
Vorteig
340 g Ruchmehl
260 g Wasser
12 g Frischhefe
14 g Salz

Für den Vorteig alle Zutaten gut vermischen und für ca 18 Stunden gären lassen.

Nun alle Zutaten bis auf Salz und Wasser in eine Schüssel geben. Zuerst auf Stufe 1 (von 4) für 5 Minuten kneten. Dabei nach und nach Wasser hinzugeben. Der Teig sollte schön elastisch sein. Dann das Salz hinzugeben und den Teig für weitere 6 Minuten auf Stufe 2 (von 4) kneten lassen. Evtl. noch etwas Wasser hinzugeben.

Den Teig nun für eine Stunde ruhen lassen. Dabei alle 20 Minuten einmal strecken und falten.

Den Teig halbieren und leicht länglich formen. Beide Teiglinge mit dem Schuss nach oben im Bäckerleinen für 45 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 270°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Teiglinge so auf ein Blech setzten, dass sie sich an den Enden berühren. Für 10 Minuten bei 270°C und für 30 Minuten bei 230°C backen lassen. Das Brot auf einem Rost auskühlen lassen.

Basler Brot

Fertig ist ein super leckeres Brot.

Basler Brot

Inspiration: Basler Brot von Plötzblog

Basler Brot

cold brew coffee

cold brew coffeeDer Sommer ist da. Hier war er bis jetzt meistens sonnig und bis auf wenige Tage kühlte es in der Nacht richtig gut ab. Allerdings ist dies gerade erst einmal der Anfang. Es werden Nächte kommen, wo es richtig heiss ist und man jegliche Form der Abkühlung sucht. Man will nicht kochen – ist ja zu heiss dafür, man will sich nicht bewegen – ist ja auch dafür zu heiss, man will eigentlich gar nix machen. Nun ja, das geht nicht und so versuche ich im Sommer zusätzliche Hitzequellen zu vermeiden. Gekocht wird auf dem Grill und Kaffee kann man auch wunderbar kalt aufbrühen. Kalt aufgebrührter Kaffee? Geht das überhaupt? Ja, das funktioniert super und der Kaffee schmeckt sogar richtig gut.

Man nehme 200 g Kaffeebohnen und mahlt die zu Kaffeepulver (muss nicht super fein sein). Das Kaffeepulver vermischt man nun mit 1 Liter kaltem Wasser. Diese Mischung lässt man nun für 12 Std. in der Küche stehen. Danach siebt man die Kaffee zuerst durch ein feines Sieb und danach durch einen Kaffeefilter. So, nun hat man ein Kaffeekonzentrat was sich 1-2 Wochen im Kühlschrank hält.

Bei 30 Grad und mehr nimmt man nun 1 Teil von dem Konzentrat und vermischt es mit 1 Teil kaltem Wasser. Dazu gibt man je nach Lust und Laune Eiswürfel und gesüsste Kondensmilch. Wer es doch lieber warm mag, gibt 1-2 Teile heisses Wasser dazu.

Der Kaffee schmeckt fast besser als der herkömmlich aufgebrühte Kaffee. Die Bitterstoffe werden kaum gelöst und der Geschmack ist viel intensiver. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall!

So, dies ist meine Beitrag zum Blogevent “Zisch! Erfrisch mich” von Simone von der S-Küche hosted by the one and only Zorra.

Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)

Aloco

AlocoNun kommen wir zum Land, wo ich kurz vor dem Verzweifeln war, die Elfenbeinküste. Dort isst man gerne Yam- bzw. Tarowurzeln. Yamwurzeln bekommt man hier mit viel Glück, aber Tarowurzeln eher nicht. Was sind eigentlich Tarowurzeln? Ich habe diese letztes Jahr mal auf Yap gegessen. Sie sind super lecker, aber manchen auch super schnell satt. 2-3 Bissen davon und ich war satt.

Nun ja, es gibt auch Gerichte von der Elfenbeinküste, wo man die Zutaten auch hier bekommt. Vielleicht nicht in jedem Supermarkt, aber ein gut sortierter Asialaden reicht. So kam es dazu, dass ich mich für das Gericht Aloco entschieden habe. Das werde ich bestimmt noch ein paar Mal kochen. Das ist echt richtig lecker.

für 1 Person
1 Glas rotes Palmöl (Asialaden)
1-2 Kochbananen (je nach Grösse)
2 Fleischtomaten, gehäutet
1 Chili
1 Zwiebel
1 Fischfilet mit Haut oder einen kleineren Fisch zum Grillen
Ingwer
Knoblauchzehe
Öl
Salz

Die Chili und Zwiebel putzen und fein würfeln. In etwas Palmöl anschwitzen. Die Tomaten würfeln und dazugeben. Etwas Wasser hinzugeben und alles langsam zu einer Sauce köcheln lassen. Die Sauche am Schluss mit Salz abschmecken.

Das Fischfilet kurz in einem Gemisch aus Ingwer, Knoblauchzehe und etwas Öl marinieren.

Das Plamöl erhitzen, die Kochbananen in dicke Scheiben schneiden, salzen und im Öl knusprig fritieren. Durch das rote Palmöl bekommen sie eine tolle Farbe. Abtropfen lassen und auf Küchenpapier geben.

Eine Pfanne oder den Grill erhitzen und das Fischfilet braten bzw grillen. Am Schluss etwas salzen.

Nun auf einem Teller die fritierten Kochbananenscheiben anrichten, das Fischfilet daraufgeben und nun die Sauce darüber verteilen.

Lieber Peter, nun bin ich fertig mit meiner Reise! Gerne bin ich wieder bei so einem Event dabei :-)

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Torrejas

TorrejasMeine nächste WM-Koch-Reise führte mich nach Honduras. In Honduras war ich schon einmal, genauer gesagt, auf Utila. Utila ist die Hochburg für Taucher, die Tauchlehrer werden wollen. Nicht schön gemütlich, sondern in wenigen Wochen vom Anfänger zum Tauchlehrer. Geht dort, auch wenn sie am Schluss noch nicht ausbilden dürfen, da sie noch nicht genügend Tauchgänge haben. Utila ist zudem die Heimat von US-Studenten für die Springbreak.

Bis auf die besten Zimtrollen ever, kann ich mich kaum an etwas kulinarisches erinnern. Auch ich war die meiste Zeit unter Wasser, aber jeden Morgen bin ich an der Bäckerei vorbeigelaufen, die diese Zimtrollen gebacken hat. Waren die göttlich. So kam es dazu, dass ich mir für Honduras etwas mit Zimt ausgesucht habe. Die Torrejas isst man eigentlich zu Weihnachten. Eigentlich, da sie im Sommer auch super lecker schmecken ;-)

für 1 Familie/4 Personen
1 Toastbrot oder Zopf
500g Muscovado-Zucker
6 Zimtstangen
5 Eier
2 cups Öl
4 cups Wasser
2 cups Milch

Man gebe Wasser und den Zucker mit den Zimtstangen in eine Topf und bringt es zum Kochen. Solange kochen, bis daraus ein Sirup entstanden ist. Auf die Seite stellen.

Die Eier trennen und das Eiweiss steif schlagen. Mit dem Eigelb vermischen.

Nun das Brot in dickere Scheiben schneiden und zuerst in die Milch und dann in das Eiergemisch dippen. Die Scheiben in heissem Öl in einer Pfanne braten.

Die fertig gebratenen Scheiben in den Sirup geben und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Morgen alles erhitzen, die Scheiben auf dem Teller anrichten, etwas Sirup darüber geben und essen. Torrejas dürfen nie kalt serviert werden.

Die nächste und letzte kulinarische Reise geht an die Elfenbeinküste. Lieber Peter, vielen Dank für dieses tolle Event!

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

zum Frühstück Joghurt

greek yoghurtZorra sucht im aktuellen Blogevent nach Rezepte mit Joghurt nach griechischer Art.

Mir ist da so ganz spontan nur etwas ganz einfaches eingefallen, etwas was ich sehr gerne zum Frühstück habe. So kommt mein wohl kürzester Blogbeitrag.

für 1 Person
1 Becher griechischer Joghurt
2-3 EL Honig (z.B. Akazienhonig)
1 handvoll Walnüsse, leicht zerkleinert

Man gebe das Joghurt in eine Schüssel. Darüber kommt der Honig und die Nüsse. Fertig :-)

So schnell hat man ein super leckeres Frühstück. Ich weiss, dass man das schon fix und fertig kaufen kann, aber ich bereite es lieber selber zu.

Blog-Event XCIX - Rezepte mit Joghurt griechischer Art plus 10 Elinas Probierpakete für Blogger und Leser zu gewinnen (Einsedeschluss 15. Juni 2014)

Nationale Beerensammlung Riehen

An einem Samstag morgen ging es nach Riehen. 2 Stationen per Zug und dann ging es den Berg rauf zu einem kleinem Paradies, die nationale Beerensammlung.

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Was kann man sich nun unter einer nationalen Beerensammlung vorstellen? Es hat Beeren in allen Variationen. Grosse, kleine, tropfenförmige, runde Stachelbeeren. Grosse, gelbe, rote oder kleine Himbbeeren. Jostabeeren, Erdbeeren und noch viel mehr. Zudem hat es jemanden, der einem alles erklärt.

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Schön ist, dass man dort Beeren probieren darf. Da noch nicht alle reif waren, habe ich mich durch die Erdbeeren probiert. Wusstet ihr, dass die Ur-Erdbeere weiss und weich war und erst später auf rot und fest gezüchtet worden ist? Dies wurde gemacht, damit man die Erdbeere einfacher transportieren kann und man am Schluss kein Erdbeermus im Schälchen hat. Zudem werden in einige Ländern Erdbeeren gezüchtet, die sehr fest sind und für mich kaum nach Erdbeere schmecken. Die würde hier angebaut auch nicht besser schmecken. Ich selber habe mich in die „weisse Ananas“ verliebt. Die schmeckt so wunderbar erdbeerig und ist weiss. Die Ur-Walderbeere ist auch weiss und 3 davon habe ich nun auf Balkonien.

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Interessant ist auch, dass z.B. die Stachelbeeren oder Johannisbeeren hauptsächlich wegen ihres Pektins gezüchtet wurde. Früher gab es ja keinen Gelierzucker und so waren schon sehr früh Beerenmarmeladen aus verschiedenen Beeren beliebt. Im Marmeladenbuch meiner Oma findet man viele solche Kombinationen. Erdbeere mit Johannisbeeren oder Rhabarber. Da braucht man keinen Gelierzucker. Wichtig ist allerdings, dass die Beeren noch nicht überreif sind. Dann haben sie keinen so hohen Pektingehalt mehr.

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Demnächst werde ich noch einmal zu der Beerensammlung gehen. In so 1 Woche dürften die Himbeeren und Johannisbeeren reif sein. Die will ich auch mal probieren.

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Die nationale Beerensammlung hat bis Mitte Juli jeden Samstag von 9-12 Uhr offen. Es hat immer jemanden, der einem alles in Ruhe erklärt. Ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall!

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Dies ist ein weiterer Beitrag zum Tierfreitag Projekt!

pudim de tapioca

good luck Brasil!Mein zweiter Beitrag zu Peters Event “Fussball WM2014 – Kick aus fernen Töpfen”. Dieses Mal führt mich die kulinarische Reise nach Brasilien. Selber war ich noch nie in Brasilien, aber während meines letzten Kubaurlaubs habe ich einen Tauchverein aus Sao Paulo getroffen. Wir hatten über und unter Wasser eine super Zeit und so habe ich immer noch eine Verbindung nach Brasilien.

Im Internet findet man viele leckere Rezepte aus Brasilien. Mich hat ein Dessert angelacht. Es nennt sich “pudim de tapioca” und schmeckt super lecker. Wichtig ist, dass man den Pudim gut kühlt. Ja, der Pudim ist süss, aber nach einer Runde Fussball sind die Kalorien wieder weg ;-)

für ca 4 Portionen
415 ml Milch
27 g Butter
1/2 Vanilleschoten, die Samen davon
1/2 cup kleine Tapiokaperlen (gibt es im Asialaden)
90 ml Kokosnussmilch
25 g Kokosnussflocken
75 g Zucker
1/2 Dose gesüsste Kondensmilch (ca 198 g)
2 Eier
Nüsse zur Deko

Karamel
75 g Zucker
80 ml Wasser

Milch, Butter und Vanillesamen in einem Topf zum Kochen bringen.

Tapiokaperlen, Kokosnussmilch, Kokosnussflocken und Zucker in einer Schüssel vermischen. Die kochende Milchmischung darübergiessen. Alles gut vermischen und für 40 Minuten ruhen lassen.

In einer Schüssel Eier und Kondensmilch vermischen. Zu der Tapiokamischung geben.

Den Ofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für den Karamel Wasser und Zucker in einem Topf erhitzen. Leicht köcheln lassen bis er braun und nicht zu fest ist. Den Karamel in Weckgläser, Flanförmchen oder ähnliches verteilen.

Die Tapiokamischung vorsichtig auf die Förmchen verteilen. Die Förmchen mit Alufolie bedecken und in eine Auflaufform stellen. Die Auflaufform auf ein Backblech stellen und bis zur Hälfte mit kochendem Wasser füllen. Den Pudim für 40 Minuten im Ofen stocken lassen.

Die Förmchen aus dem Wasserbad entfernen und abkühlen lassen. Danach im Kühlschrank für 2-3 Stunden gut durchkühlen lassen. Den Pudim auf einen Teller stürzen und mit gehackten Nüssen servieren. Fertig ist ein super leckeres Dessert.

pudim de tapioca

Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt