Food for Angels and Devils


Portulaksuppe
January 8, 2012, 3:44 pm
Filed under: soups

PortulaksuppeGestern habe ich mich mal schlau gemacht was Portulak betrifft. Das ist ja wirklich ein “Superkraut”. Wenn man regelmässig davon was isst, dann sollte man nie mehr krank werden ;-) Es gibt fast nichts, was Portulak nicht enthält. Jetzt werde ich das wohl häufiger mal kaufen und auch essen.

für 1-2 Personen
2 mittelgrosse Kartoffeln, geschält und gewürfelt
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
1-2 Scheiben violette Karotten (kann man auch weglassen. Sieht dadurch aber farblich cool aus)
1 TL Olivenöl
ca 400 – 500 ml Gemüsebrühe
1 Handvoll Portulak
etwas Milch oder Sahne

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Kartoffel-, Zwieblwürfel und Karottenscheiben hinzufügen. Alles gut anschwitzen. Mit Gemüsebrühe auffüllen und für ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Den Portulak und Milch/Sahne hinzugeben. Mit dem Pürierstab pürieren. Einmal aufkochen lassen und sofort servieren.



Rüeblicake
January 8, 2012, 3:25 pm
Filed under: sweets

Rüeblicakeweiter geht es “mit Power ins neue Jahr“.
Seit langem wollte ich mal eine Rüeblitorte backen, aber der Gedanke an das Reiben der Karotten hat mich davon abgehalten. Seit Weihnachten habe ich nun einen Druchlaufschnitzler für meine MUM Küchenmaschine. Jetzt ist das Reiben der Karotten ganz einfach und ich spare die Power für andere Sachen.
Da ich zur Zeit ein grosser Fan von den violetten Karotten bin, mussten die natürlich mit in den Kuchen.

für eine 20cm Kuchenform (Cakeform)
75 g Butter, geschmolzen
2 Eier
100 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
150 g Mehl
1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
25 g Pinienkerne, geröstet
je 100 g violette und orangene Karotten, fein gerieben

Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Butter, Eier, Zucker und Vanillezucker während 5 Minuten schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Pinienkerne unterheben. Den Teig halbieren. In die eine Hälfte kommen die violetten Karotten und in die andere die orangen Karotten.

Den Teig abwechselnd in die Form geben und für 35-40 Minuten in der Mitte des Backofens backen. Den Kuchen in der Form für ca 10 Minuten auskühlen lassen und stürzen.

Blog-Event LXXIII- Mit Power ins neue Jahr (Eindsendeschluss 15. Januar 2012)

Da es sich kaum lohnt für so einen kleinen Kuchen den Backofen einzuschalten, habe ich noch kleine rote Bete “gebacken”. Diese gut putzen und in Alufolie einschlagen. Evtl. brauchen sie minimal länger als der Kuchen. Die rote Bete aus der Alufolie nehmen und schälen. In Scheiben schneiden, salzen/pfeffern, mit einem alten Balsamico-Essig und gutem Olivenöl beträufeln.



Portulaksalat
January 7, 2012, 4:53 pm
Filed under: salads

Blog-Event LXXIII- Mit Power ins neue Jahr (Eindsendeschluss 15. Januar 2012)Ulli von “fit & glücklich” frägt bei dem Blog Event nach “Power für das neue Jahr”. Ich habe mal gelesen, dass Nüsse gut für die grauen Zellen sind. Eigentlich sollte ich viel mehr davon essen. Vielleicht habe ich so jemals die Chance, dass ich Japanisch wirklich lerne ;-)
Meine Idee für den Event ist ein Salat aus Möhren und Portulak mit einem nussigem Dressing. Sollte genügend Energie für das viel Power sorgen.

für 1 Person
1 Handvoll geriebene Möhren
1 Handvoll Portulak

1-2 Sardellen, grob gehackt
1 TL Kapern, grob gehackt
25 g Walnüsse, grob gehackt
1/2 Schalotte, fein gewürfelt
2 EL Olivenöl
Pfeffer und Salz (falls nötig)
etwas Zitronensaft (2-3 Spritzer)

Auf einem Teller Möhren und Portulak anrichten.

Für das Dressing, Schalotten, Kapern, Sardellen und Walnüsse mit Olivenöl und Zitronensaft vermischen. Mit Peffer abschmecken.

Das Dressing über Möhren und Portulak geben. Fertig ist ein super feiner Salat.

Portulaksalat



Leinsamenbrot
December 19, 2011, 8:02 am
Filed under: bread

Basierend auf Zorras Basisbrotrezept habe ich gestern ein Leinsamenbrot gebacken. Das geht super einfach und schmeckt einfach nur lecker. Man folgt dem Rezept von Zorra und gibt dem “Endteig” 50 g geschrotete Leinsamen und noch etwas mehr Wasser hinzu. Es sollte ein weicher Teig entstehen. Weiter folgt man Zorras Vorgehen.

1 or 2 slices



apple crumble
December 18, 2011, 4:48 pm
Filed under: sweets

apple crumbleVor ein paar Wochen habe ich mir das Buch “perfect pies” von den “hairy bikers” auf mein iPad geladen. Leider hat es dort kein apple crumble Rezept. So habe ich die Streusel für den Pflaumen Crumble genommen.

für 1-2 Personen (eine Auflaufform von ca 14*14cm)
1,5 bis 2 Äpfel
1 EL Zimtzucker
Butter für die Form

100 g Mehl
25 g kernige Haferflocken
62 g Rohrzucker
62 g Butter
1/2 TL Zimt

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse enterfernen und in Scheiben schneiden. In die Auflaufform geben.

Aus den Zutaten für die Streusel einen Teig erstellen. Die Streusel über die Äpfel geben.

Den Crumble für ca 35 Minuten im Ofen backen und danach mit Vanillesauce servieren.



Omlett mit Rucola und Ziegenfrischkäse
December 18, 2011, 4:40 pm
Filed under: winter food

Eigentlich wird das Omlett mit Portulak zubereitet. Eigentlich gab es das bis vor kurzem noch bei meinem Biostand auf dem Wochenmarkt. Eigentlich. Letzen Samstag gab es nur noch jungen Rucola. Also habe ich Portulak durch Rucola ersetzt. Da ich keine Ahnung habe, wie Portulak schmeckt, weiss ich nicht ob Rucola ein guter Ersatz war. Geschmeckt hat das Resulat ;-)

für 1 Person
3 Eier
etwas Butter
Salz, Pfeffer
1 Handvoll Portulak oder Rucola
ca 50 gr Ziegenfrischkäse

Die Eier in ein Gefäss aufschlagen, vorsichtig vermischen und mit Salz, Pfeffer würzen. Die Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Omlettmasse dazugeben. Das Omlett stocken lassen
Ziegenfrischkäse und Rucola/Portulak auf die eine Omletthälfte geben und das Omlett zusammenklappen.

Omlett



Blutwurst mit Petersilienwurzel, Apfel und Gnocchis
December 18, 2011, 4:33 pm
Filed under: winter food

BlutwurstSeit ein paar Tagen habe ich das Kochbuch “Alte Gemüsesorten neu gekocht” von Keda Black. Da hat es wirklich ein paar tolle Rezepte/Ideen drinnen.
Da ich im Winter gerne mal Blutwurst esse, hat es mir dieses Rezept angetan. Mal etwas anderes als Blut- und Leberwurst mit Sauerkraut.
Gestern habe ich schon ein paar Gnocchis selber gemacht. Da sie nicht so super gelungen sind, gibt es noch kein Rezept dafür.

für 1 Person
1 Blutwurst
2 Petersilienwurzeln
1/2 Apfel
4-5 Gnocchis
Salz, Peffer
Butter

Die Petersilienwurzel schälen, in grobe Stücke schneiden und 5 Minuten in kochendem Wasser vorgaren. Den Apfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden.
1 Stück Butter in einer Pfanne erhitzen. Petersilienwurzel, Apfelscheiben und Gnocchis dazugeben. Kurz anbraten. Die Blutwurst hinzufügen. Alles für 15 Minuten ziehen lassen.
Das Gericht mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Weihnachtsbäckerei 2012
December 12, 2011, 1:47 pm
Filed under: x-mas

Eigentlich ist das Wort, dass perfekt zu meiner Weihnachtsbäckerei passt. Eigentlich wollte ich nur ein paar wenige Sorten backen, eigentlich ;-)

Vanillekipferl
Ohne Vanillekipferl ist Weihnachten nicht perfekt. Diese werden traditionell nach einem alten Familienrezept gebacken. Die schmelzen auf der Zungen und schmecken so wunderbar nach Vanille. Einfach wunderbar.

Vanillekipferl

Kokosmakronen
Seit Jahren habe ich keine mehr gebacken. Dieses Jahr war mir irgendwie danach. Via Zorra bin ich bei dem Rezept von David Lebovitz gelandet. Sind die vielleicht lecker. Da könnte man sich einfach nur reinlegen.

Coconut Chocolate Macaroon

Haferflockenkekse
Nebst Vanillekipferln meine Lieblingskekse. Die gehen so schnell und sind super lecker. Dank der Haferflocken könnte man auch meinen, dass sie gesund sind ;-)

Haferflockenkekse

Popcorn Cookies
Nun ja, es war ein netter Versuch, aber die Cookies haben mich nicht umgehauen.

popcorn cookies

Lemon Meltaways
Die habe ich mal bei Zorra entdeckt gehabt und backe sie seitdem jedes Jahr. Sie sind super erfrischend und nicht zu süss.

lemon meltaways

Eigentlich wollte ich dann keine Kekse mehr backen, eigentlich.

Chocolate Crinkles
Die habe ich bei flickr entdeckt. Nach einer Runde google hatte ich auch ein Rezept dafür. Yummy. So richtig was für mich als Chocoholic.

chocolate crinkles

Jetzt sollte endlich Schluss sein mit der Weihnachtsbäckerei. Eigentlich ;-)

Flottkringel
Dann kam dieses Rezept per flickr mail und ich musste es unbedingt ausprobieren. Die sind auch super lecker.

Flottkringel

Bis gestern hatte ich den Entschluss gefasst, dass ich jetzt wirklich keine Kekse mehr backe. Eigentlich. Nun sehe ich die leckeren Zimtsterne bei Zorra. Nun ja, die werde ich vielleicht auch noch backen. Danach ist dann aber wirklich Schluss ;-)



Flottkringel
December 12, 2011, 12:44 pm
Filed under: sweets, x-mas | Tags: , , ,

FlottkringelIch habe das Rezept von meiner guten Flickr Bekannten Nane erhalten. Flott ist ein althessisches Wort für Sauerrahm, Saure Sahne oder Schmand.
Die Kekse werden super luftig und sind nicht zu süss. Eigentlich hätte es Kringel geben sollen, aber ich fand den Ausstecher in Kamelform einfach besser ;-)

für 2 Bleche
125 g Butter
125 g Mehl
1.5 Essloeffel Schmand
1.5 Essloeffel Zucker
1 Eigelb

Alle Zutaten rasch zu einem Teig verarbeiten. Der Teig ist recht weich, wird aber im Kühlschrank wieder fester. Den Teig in Klarsichtfolie für 1 Nacht in den Kühlschrank geben.

Etwa 2 EL Zimt und Zucker gut vermischen.

Den kalten Teig auf einer gut bemehlten Fläche 0,5 cm dick ausrollen, Kekse ausstechen und auf eine mit Backpapier belegtes Blech geben. Die Kekse gut mit der Zucker-Zimt Mischung bedecken.

Bei 180 Grad Celsius (ohne Umluft) für ca 15-18 Minuten goldbraun backen.

Flottkringel



Hühnchen im Schlauch
October 21, 2011, 10:58 am
Filed under: autumn food, main courses

my lunch - afterIn der Migros gibt es sogenannte “Bratenbeutel”. Das ist eigentlich nichts anderes als ein Bratenschlauch. Die sind ideal für einen Singelhaushalt.
Zu den Mengenangaben folgender Hinweis: auf der Ebly Packung stand, dass man pro Person 100 g Ebly nehmen soll. Das war mir eindeutig zuviel. Die Hälfte dürfte voll und ganz reichen.

für 1 Person
100 g Ebly
100 ml Brühe
50 ml Weisswein
2 Spalten Hokkaido Kürbis (in Stücke geschnitten)
ca 100 g Esskastanien (schon vorgegarte)
1 Hühnchenbrust
2 TL Creme fraiche
Salz/Pfeffer
1 Bratenbeutel

Den Ofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen.

my lunch - beforeDen Bratenbeutel in eine Auflaufform legen. Ebly einfüllen, mit Wasser/Wein übergiessen. Kürbis und Esskastanien dazugeben. Am Schluss die Hühnchenbrust darauflegen und mit etwas Creme fraich bestreichen. Mit Salz/Pfeffer würzen. Wer will und es nicht vergisst (wie ich) kann noch einen Rosmarinzweig dazugeben. Den Bratenbeutel verschliessen und eine kleine Ecke abschneiden. Alles für ca 35 Minuten im Backofen garen. Die Ebly sollten dann schön weich sein.

Durch diese Garmethode bleibt das Fleisch schön saftig.




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